Das wird grossartig

Jacky und ich hatten 2011 angekündigt, dass wir zum 30ten Hochzeitstag, wieder nach New York fliegen. Diesmal mit unseren "Zwergen". Ok, sooo klein sind sie auch nicht mehr. Es sind auch mehr geworden. Also einer zumindest. Wir werden am 17.10. aufbrechen und eine Woche "the Big Apple" unsicher machen.

 

Die Uhr tickt....nur noch wenige Tage bis es losgeht.  Die Vorbereitungen waren nötig und spannend. Wichtig war auch diesmal, gültige Reisepässe zu haben und dann auch das ESTA Formular ( https://esta.cbp.dhs.gov/esta/application.html?execution=e1s1) rechtzeitig auszufüllen. Die Seite ist auch in Deutsch und der US-Fan kann gleich eine ganze Gruppe anmelden. Braucht man ! Sonst gibt es am Flughafen richtig dicken Backen, wenn der Einreisebeamte den Kopf schüttelt. 

Ich habe auch schon einiges schon vorgebucht. Z.B. den Transfer vom Flughafen in N.Y. zum Hotel. Vor 5 Jahren waren wir nur zu zweit, da reichte eine normale Limosine ( Pft, Taxi kann jeder...siehe New York 2011 oben) . Jetzt sind wir 5, da muss es schon ein Van sein. Taxi ist doof, weil die nicht alle ( + Gepäck ) in einem Auto mitnehmen. Wir haben uns für den "Supershuttle" entschieden. Es schlägt ohnehin mit ca. 100,-- USD ins Budget. 

Gebucht haben wir auch die Tickets für das "One World Observatorium" und das 9/11 Museum. Beides ist jetzt fertig,  Jetzt wollen wir es uns ansehen. Sicherlich wird die Stimmung, vor allem in Museum, etwas gedrückt sein. Wir haben 2005 am Ground Zero die "Löcher im Boden"  gesehen, 2011 waren wir 1 Woche nach Eröffnung am 9/11 Memorial.  Darum "müssen" wir dort jetzt hin. 

Ach ja, da war dann noch die Geschichte mit den Football Karten. N.Y Jets gegen Baltimore Ravens sollte sein ( eine andere Chance hatten wir auch nicht). Der Plan war, mit den Jungs (Marc und Nico) einen Männernachmittag im Metlife Staduim zu genießen. Was mich allerdings geritten hat, die Karten nicht wie vorher ( 2011) bei Ticketmaster zu bestellen, weiß ich nicht mehr. Bestellt hab ich sie bei Razorgator ( Achtung, nicht machen...kann blöde werden). Karten im Juni bestellt und  bezahlt ( die haben natürlich gleich meine Mastercard gequält). Dann unzählige e-mails von mir nach Californien. Keine Tickets, nur "Vertröstblabla". Zwischendurch haben wir Nico dann auch noch einen Gutschein für die Karte zum Geburtstag geschenkt - um mir noch ein wenig mehr Druck zu machen, oder was ?

Keine Karten. Die Abstände der Nachfragen wurden immer kürzer. Die Tickets seien 100% confirmed...Vertröstblabla. Wie sag ich das den Jungs, was kriegt Nico als Ausgleich ?  ...wir müssen noch mal da hin... und ähnliches spulte sich zwischen meinen Ohren ab. Anfang Oktober hab ich mir dann erst mal die Mailadresse des CEO´s ( Boss vons ganze) von dieser Bude rausgesucht ( Businessnetzwerke sind doch zu was gut) und denen noch mal geschrieben:...ich würde nun in wenigen Tagen in die USA aufbrechen, hätte diese Fetzen Papier immer noch nicht, könnte und wollte sie in US nicht ausdrucken und ob der Chef / CEO vielleicht helfen könnte, weil den schreib ich dann als nächstes an.  1 Tag später klingelt es in meinem Postkorb. 3 Tickets als .pdf. Wenn die mir jetzt noch eine Bewertungsanfrage zu senden, weiß ich schon wie meine Antwort aussieht. Wir werden das Spiel sowas von genießen !!

 

Das Hotel  haben wir natürlich auch schon. Das Hotel liegt in Midtown im Stadtteil "Hells Kitchen". ( http://www.ink48.com/boutique-hotels-nyc/ ) . Ist nicht weit zum TimesSquare. Wir sind gespannt, wie das wird. In jedem Fall hat das Hotel eine RoofTop Bar.

 

Wir sind zurück, voll mit neuen Eindrücken und übererfüllten Erwartungen. Es hat alles geklappt, wir hatten keinerlei Probleme, sind aber mittlerweile absolute NY U-Bahn Fans geworden. Aber der Reihe nach. Wir hatten über die Wetter-App schon einige Tage vorher gesehen, dass wir sommerliche Temperaturen bekommen sollten. Raus aus dem herbstlichen Schmuddelwetter in Good Old Germany. Der Shuttle von zu Hause zum HH-Flughafen kam pünktlich und wir hatten genug Zeit. Es ging für uns mit Air Berlin erst nach Düsseldorf. Um kurz nach 09:30 sollte es also losgehen. Leider stellte der Sitzabstand im Flieger eine Herausforderung an "den Grossen". Bequem wars nicht. Auch der längste Flug geht vorbei und wir landeten am JFK Flughafen. Einreise war auch kein Problem. Da wir den Shuttle nach Manhatten schon vorgebucht hatten ( Empfehlung der Redaktion : http://lovingnewyork.de ), mußten wir uns bei der Ground Transportation am Terminal melden. Mit AirBerlin kommt man am Terminal 8 an. Der Flughafen ist zwar riesig, am Terminal selbst aber überschaubar. Der Schalter war schnell gefunden und die Dame dort sorgte dafür, dass wir 20 Min später im Bus saßen. 

 

Bei der Fahrt über den Hudson konnten wir einen ersten Blick auf die Skyline werfen. Es waren wieder einige Gebäude dazu gekommen, seit wir vor 5 Jahren hier waren. Der Shuttle mußte in Manhattan 1x quer rüber, weil unser Hotel in Hells Kitchen lag. Das Hotel erfüllte die Erwartungen voll und ganz. Tolle grosse Zimmer mit Blick auf den Fluss und einige der Hochhäuser in Midtown. Die Zimmer hielten alles bereit, was der Tour so braucht. Selbst für Regenschirme war gesorgt, die brauchten wir später noch.  

 

Der Jetlag setzte uns zwar etwas zu, kein Grund nicht doch noch loszuziehen. Wir wollten zuerst mal zu Central Park und dann auch mal was spachteln. Wir fanden ein nettes Lokal an der 63sten (http://pjclarkes.com) und die erste Ladung Burger wurden vernichtet. In dem Moment schlug der schlechte Wechselkurs zu. Meine Herren, da geht Kohle über den Tisch... Lecker wars trotzdem. Der lange Tag forderte seinen Tribut und wir schliefen erst mal so lang es ging. 

 

Der Dienstag war schon vollgepackt. Ich hatte den Besuch des 9/11 Memorials und den Besuch des One World Centers vorgebucht. Hat den Vorteil, dass man sich das Anstellen an der Kasse erspart.  Der Tag wurde allerdings erst mal standesgemäß mit einem amerikanischen Frühstück  eingeläutet. In der Nähe vom Hotel, dass an der Ecke 11th Av / 48street liegt, finden sich ganz viele Möglichkeiten sich was zwischen die Zähne zu schieben. Viel "ToGo" aber auch einige Frühstücksrestaurants. Wir fanden eines an der 8th Av. Dort waren wir den folgenden Tagen noch öfter, bis wir das:  http://westwaydiner.com fanden.

Es war zwar jeden Morgen voll, es dauerte aber nur wenige Minuten bis wir einen Tisch bekamen. Preis-Leistung war absolut ok. Auffällig waren auch diesmal die netten Mitarbeiter. Ok, der "Tip" war zwar eine Motivation, dass hier war aber mehr. 

 

Der Weg nach dem Frühstück zum 9/11 war zu Fuss zu weit. Wir enterten also die nächste U-Bahn Station. Hier ein paar Tipps für die "New York Subway". 

An jeder Station gibt es Ticketautomaten, die alle Arten von Fahrkarten ausspuckt. Entweder als Tages, Wochen- oder noch länger Ticket. Das geht gegen Cash oder per Kreditkarte. Wir stellten uns trotzdem am Häuschen an - die gibt es auch an jedem Eingang zur Subway. Jeder zog sich einen 7 Tages U-Bahn Pass für 31 .--$.  Ums vorweg zu nehmen, den haben wir gut genutzt. Ok, hübsch sind die Stationen nicht, sie sehen zum Teil etwas runtergekommen aus. Hier steht die Zweckmäßigkeit vor Design. Die neue Station am 9/11 Memorial bildet hier allerdings eine beeindruckende Ausnahme - auf jeden Fall ansehen. Die Station "World Trade Center" mußte nach 9/11 komplett neu gebaut werden. Kostentechnisch soll die Station sich aber ähnlich verhalten haben wie die Elbphilharmonie in Hamburg. Hübscher ist sie allemal. 

 

Zurück zur U-Bahn. Wir hatten uns eine entsprechende App der U-Bahn Karte aufs Handy gezogen. Das hilft ungemein. Die Linien haben Farben, die Stationen mit einem weißen Punkt sind "Expressstationen", die mit dem schwarzen Punkt sog local trains. Die halten dann eben an jeder Milchkanne. Dann muss man nur darauf achten, ob man nach Downtown oder nach Uptown fahren will. Auch ganz einfach. Wenn man die Karte von Manhattan vor sich hat, ist Norden oben ( Uptown), nach Süden ist eben Downtown. Kleines Rätsel. Wir wollten zum World Trade Center, dass in der Nähe der Südspitze von Manhattan liegt. Ergo haben wir den Bahnsteig mit der Aufschrift "Downtown" genommen. Wem es auf der Strasse zu kalt ist, geht einfach in die U-Bahn. Immer kuschelig warm da unten. Das kommt von der Abwärme der Züge, die sind alle klimatisiert. Um in den Zug zu kommen, zieht man das Ticket durch den Schlitz an der Sperre und schon kann losgehen, 2011 sind wir noch viel gelaufen, diesmal meist mit der Bahn gefahren.

 

Wir kamen am World Trade Center an. Seit 2011 hat sich vieles getan. Das "One World" ist fertig. Es ist das höchste Gebäude der westlichen Hemisphäre. Wir hatten uns die Tickets schon in Deutschland vorbestellt, genauso wie die Tickets für das 9/11 Museum. Das stand auch unserer Liste. Wir schauten uns mit den Kindern erst mal die beiden Wasserbecken an, die die ehemaligen Standorte der Twin Towers zeigen.  Der Platz um das Memorial ( die Wasserbecken ) ist nach allen Seiten offen. Es war wieder sehr beeindruckend. Kurz vor 12:00 konnten wir dann in Museum. Die vorgebuchten Tickets ließen uns auch direkt hinein, keine Warterei an der Kasse.  

 

Mit etwas gemischten Gefühlen sind wir ins Museum, dass quasi unter den beiden Wasserbecken liegt, hinein. Bereits im Zugang sieht man einen ca 15 meter hohen Überest der Aussenfassade eines der Türme. Wenn ich hier von den Türmen spreche, meine ich das ehemalige World Trade Center. Dazu muss man wissen, dass die Behörden bei den Aufräumarbeiten, viele Überreste der Türme, aber auch z.B. Feuerwehr-Fahrzeuge, Polizeiautos, Fahrstuhlmotoren u.v.a.m. über 10 Jahre aufbewahrt hatten. Alles wurde im Hangar 17 am JFK aufbewahrt. Es gibt bei Youtube eine Reihe Videos darüber.

Das Museum hat ca. 10.000qm und man läuft quasi direkt auf dem Fundament der Türme entlang. Es ist alles zu sehen. Alles zu beschreiben, würde hier zu weit führen. Es gibt einen inneren Kreis, in dem viele Dinge und Erinnerungstücke ausgestellt sind. Auch wenn es im Hals oft eng wird, kann ich nur den ausdrücklichen Tipp geben, ins Museum zu gehen.

 

Nach ca 2 Stunden waren wir draussen und der Hunger stellte sich ein. Aus dem Plan auf dem Pier 17 einen Burger mit überbackenen Pommes zu vertilgen, wurde nichts. Die reißen dort alles ab. Ganz in der Nähe fanden wir aber ein schönes FastFood Restaurant. Die Hotdogs waren mit die besten, die wir je gegessen hatten. Kein labbriges Brot, ein gegrilltes Würstchen und tolles Relish ( s.o.) . Das Bier war wieder mächtig teuer, musste aber sein, weil wir sommerliche Temperaturen über 25 Grad hatten.   

 

Es zog uns zurück zum 9/11 Museum. Ein Highlight stand noch aus. Wir wollten bei untergehender Sonne  auf das neue One World Trade Center. Auch dafür hatten wir Karten vorab bestellt. Zippzapp rein und zum Fahrstuhl. Was dann kam MUSS man gesehen haben. Alle Wände im Fahrstuhl sind ein Bildschirm. Beim Hochfahren sieht man in 360 Grad die Veränderung von Manhatten von 1530 (oder so) bis heute. Wenn man oben ankommt ist 2016. Sehr krass ist, dass das World Trade Center auftaucht und 2001 wieder verschwindet. Oben angekommen bietet sich auf ca. 500m Höhe eine klasse Aussicht. vor allem mit dem Sonnenuntergang. Nach ca 30 min hatten wir genug gesehen und fuhren wieder runter. Auch auf dem Weg nach unten gab es Multimedia vom feinsten ( siehe unter den Bildern) 

19.10. Der Wetterbericht zeigt uns, dass der Mittwoch sehr warm werden sollte. Ein guter Tag um nach Brooklyn zu laufen. Nach dem Frühstück gings per U-Bahn wieder zum World Trade Center und von dort zu Fuss über die meist fotografierte Brücke in N.Y. Das zog sich, weil die Brücke ca. 2,5 km lang ist. Die Temperatur tat ihr übriges. Jacky und ich hatten eigentlich den Plan, ein Schloss an der Brücke anzubringen. Daraus wurde nix. Zum einen zahlt man 100$ wenn man erwischt wird, zum anderen liefen 2 Herren vor uns her, die genau damit beschäftigt waren, alles abzuschneiden, was nicht zur Brücke gehört. Ein entsprechendes Bild haben wir trotzdem gemacht, das Schloss verschwand aber wieder im Rucksack.

 

Drüben angekommen sind wir nach links ans Wasser. Das Gebiet nennt sich Brooklyn Bridge Park und ließ die Kamera wieder heiß laufen. Unzählige Motive wurden auf den Speicher gepinnt.  Die Aussicht auf die Skyline von Manhattan zwischen den beiden Brücken entschädigt jeden Touri für den Aufwand die km zu laufen. Wir liefen wieder in Richtung der Brooklyn Bridge, wollten in die nächste U-Bahn. 

Vorher mußten wir noch einen Abstecher zur Brooklyn Ice Factory machen. Ist zwar recht teuer, das Eis ist aber jeden Dollar wert. Mit unserer U-Bahn App konnten wir die nächste Station schnell ausfindig machen.  Auf dem Weg dorthin liefen wir an einer Feuerwache vorbei. Nico hatte immer noch Tauschmaterial im Rucksack. Das Tor war allerdings zu, Nico klingelte kurzerhand an der Seitentür. Ein netter Probie ( Feuerwehr Mann auf Probe) machte Nico klar, dass die NYFD nix zum tauschen hat, er aber gern mal das Tor für uns aufmachen würde. Wir könnten uns gern umschauen. Davon machten wir natürlich gern Gebrauch und löcherten ihn auch gleich mit Fragen. Das die Namen der Wagenbesatzungen vom 9/11 immer noch auf der Tafel standen, ließ uns doch kräftig schlucken. 

 

Zurück in Manhattan hatten wir noch Zeit und sind auf die Staten Island Ferry. Das ist eine kostenlose Fährverbindung nach ( na?), Staten Island. Mal abgesehen, dass es nix kostet, fährt man an der Freiheitsstatue vorbei. Man muss nur drauf achten, dass man auf der richtigen Seite der Fähre steht. Der Selfistick mit der GoPro kam wieder zum Einsatz und verhindert, dass Touriköpfe im Bild sind.  

Wieder am Battery Park angekommen sind wir durch Little Italy gelaufen und voll in einen Weihnachtsladen reingestolpert. 365 Tage Weihnachten..wers braucht, lustig ist es allemal. Da gibt es sogar Footballteam-Weihnachtskugeln und Batman als Nussknacker. Für den Mittwoch hatten wir genug Kilometer auf der Fitness Uhr. Nach einen kurzen Abstecher auf den TimeSquare zog es uns ins Hotel.

20.10. Der Tag ist schnell erzählt. Shopping ! Wir wollten den Jeans Bestand in unseren Schränken zu Hause wieder auffüllen. Der Autor dieses Berichts hatte vor 5 Jahren eine tolle Jeans-Marke gefunden, die es in Deutschland nicht gibt. Nach der obligatorischen Eierladung am Morgen, ging es zum Port Authority Bus Terminal. Natalie hatte einige Karten für Oma´s und Opa geschrieben, versuchte nun, die "Stamps" zu bekommen und sie zog im Bus Terminal los. Ich auch, wollte mal schauen, was die ortsansässige Bäckerei in der Auslage hat....Also manchmal erlebt man Dinge, die einen echt umhauen. Ich laufe so durch das Terminal, in New York. Da gibt es 12 Mio Einwohner (?) und mir kommt einer entgegen....den kenn ich irgendwie...Promi ? Bekannter ? Woher? Ich kenn den...Ich sehe die blonde Dame neben ihm und ich war mir sicher, dass ich ihn kenne. Ich gehe hinterher und spreche sie auf Deutschland an. Verdutzte Blicke, äh...Wolfgang mit seiner Frau, die ich von einigen der Olympustouren kenne. 

Die beiden waren auf der Rückreise und noch 2 Tage in NY. Ihre Reiseleitung meinte noch, dass sie in der Stadt bestimmt einen Bekannten treffen. Nix ist unmöglich. 

Wir sind 1 Stunde mit dem Bus zum Woodbury Outlet gefahren. Wer shoppen will ist hier richtig. Nach einigen Stunden und um viele Tüten reicher, ging der Shoppingtag zu Ende. Allerlei Jeans, Sportklamotten und Schuhe ( das Zauberwort heißt UGGs) verschwanden im Bus. An der Stelle muss ich darauf hinweisen, dass die männlichen Teilnehmer der Shoppingtour mehr Tüten hatten, als die Damen. Das Wetter änderte sich, es wurde merklich kälter, als wir wieder im Hotel ankamen. Wäre die Batterie von der Fitbit Uhr nicht leer gewesen, hätte sie bestimmt wieder 20 km angezeigt. 

21.10.  Nun hatten wir das Wetter mit dem wir gerechnet hatten. 10 Grad, Regen. Natürlich blieben wir nicht im Hotel, versuchten aber die Aktivitäten nach drinnen zu verlagern. Die Kids hatten die Grand Central Station noch nicht gesehen. Sie ist eine der größten Bahnhöfe der Welt und wurde durch Herrn Vanderbilt gebaut, der u.a. dafür sorgte, dass die Dampfloks nicht mehr durch die Strassen von Manhattan fuhren, sondern in der Grand Central endeten. Drum ist es auch ein sog. Sackbahnhof. Der Bahnhof hatte mehrere Etagen. Es lohnt sich, durch alle mal durch zu laufen. Ein Tipp für alle, die mal dort sind. Geht zur sog. Oysterbar. Direkt davor stellt ihr euch ( seht ihr schon, sind genug die Leute dort, die es vormachen) jeweils diagonal in eine Ecke und könnt den Gegenüber auch dann hören wenn er flüstert.   Dabei kommen auch lustige Fotos raus.

In der grossen Halle sind Sternbilder an der Decke zu sehen, die alle spiegelverkehrt sind. Der Künstler meinte, dass er es absichtlich so gemalt hatte, so sieht Gott es von oben, aber eben richtig herum. Coole Ausrede. Wer genau hinsieht wird ein kleines dunkles Rechteck sehen. So sah die Decke vor der Reinigung aus. Sie war fast schwarz, nicht durch die Eisenbahn, sondern durch den Zigarettenrauch, der sich über Jahrzehnte dort abgelagert hatte. Unglaublich !  Wer Hunger hat, geht in den Foodcourt im Untergeschoss. Uns zog es eher in den Applestore, der sich in der grossen Halle befindet. Wir haben aber nichts gekauft, Jacky nahm bei der Gelegenheit noch einen Schirm mit, der von seinem vorherigen Besitzer einfach zurückgelassen wurde. Meine Frau hat ihn also adoptiert.. Das ich ihn aus dem Shop quasi rausschmuggeln mußte, gab mir kurz zu denken. Nicht klar war, ob die Sicherheitskameras davon etwas mitbekamen. Es ging noch kreuz und quer durch Manhatten, leider hörte es nicht auf zu regnen und die warmen Jacken wurden ausgiebig genutzt. 

22.10. Das Wetter war immer noch nicht berühmt. Es war immer noch nass und kalt.  Highline und Central Park, Essen im Boathouse, Rockefeller Center und zurück

Frühstück und zum Spiel

Die Mädels fahren nach Coney Island