Olympus Tour 2007 in die Unstrut


Motorradtour Thüringen auf einer größeren Karte anzeigen

Weserbergland - Tour 2008

Die Tour mit Mädels und Jungs von Olympus ( es werden jedes Jahr mehr Sharp-Leute, stimmts Andreas?) stand unter einen guten, weil sonnigen Stern.  Sonnig war an der Stelle erst nicht so toll, weil ich voll aufgerödelt und ratlos vor meiner BMW stand. Die verweigerte ihren Dienst, wollte nicht anspringen. Statt dessen leuchtet mir nur "EWS" entgegen. Anruf bei BMW brachte die Klarheit darüber, dass die sog. Ringantenne ( Wegfahrsperre) getauscht werden mußte. Na toll, und das jetzt. Nach 30 min rumfummeln, sprang sie dann doch wieder an. Natürlich erst als Michael am Schlüssel drehte. Na toll. Es ging dann doch los und wir kamen schon mal 30 min zu spät am Treffpunkt an. Die anderen warteten schon. Das Moped lief zwar nicht durchgehend, sprang aber immer an. Die Ringantenne ist mittlerweile auch getauscht. Das Thema wird in Foren ausführlich besprochen.

Quartier hatten wir in einem netten kleinen Hotel in Laßbruch. Die Anfahrt war nicht herausragend. Es lief einfach. Wir haben den kürzesten Weg über die A7 genommen, dann seitlich in die Büsche nach Laßbruch. Den Abend haben wir bei 1-2 Bierchen ausklingen lassen. Am Samstag gings dann in 2 Gruppen durchs Weserbergland, u.a. auch auf den Köterberg (siehe Bilder). Tolle Aussicht. Danach gings zu einem Motorradmuseum. Tolle Location mit vielen alten Mopeds ohne ABS und Bordcomputer. Dort machten wir auch unser Tourgruppenallemallächelnbild.

Abends gings dann zu Günters Kurve - dank des Shuttle Service von Günther - konnten wir auch ein paar Bierchen mehr trinken. Was braucht man mehr? Nix.

Am Sonntag sollte es nach eine ausreichenden Frühstück gen Heimat gehen. Auf dem Weg lag Hameln, ein Stadtrundgang und dort für einige von uns, unheimlich kalorienreiche Erdbeerstücke. Ich konnte mich natürlich beherschen. Na ja, wenn die Figur erst mal im Eimer ist, ist auch egal.  

Die Rückfahrt war entspannt, zog sich aber, weil wir nicht A7 abspulen wollten. Schön wars. Keiner hat sich abgerollt oder was verbogen. 2009 gehts wieder los. Die Truppe von Olympus ist voll entspannt und locker drauf. Muss man auch erst mal finden. Danke euch !! 

 


Die Olympus Mopedtour 2009, Vorab - Infos

Voll im Streß
Voll im Streß

Der Sack ist zu. Zumindest was das Hotel anbelangt. Entgegen der Ankündigung, dass die Olympus Mopedtour nach McPom geht (s.u.), geht es doch in den Harz, weil mehr Berge und mehr Kurven als im hohen Norden.

Ein entsprechendes Hotel zu finden war nicht so einfach, weil einige sich strikt weigerten, auf e-Mail auch nur im Ansatz zu antworten. Hallo !!! Kunde droht mit Auftrag. Den schicke ich mal den Restauranttester auf den Hals. Unglaublich...."es tut uns leid, wir antworten ihnen nicht, weil wir wegen Reichtum geschlossen haben".....

Nun ist alles gut. Micha griff zum Telefon, nach 5 min hatten wir 9 DZ und 5 EZ für je 2 Nächte. Wir schlagen unser Basislager also in Braunlage auf. Schon die Anfahrt verspricht interessant zu werden ( wo stehen die Radarheinis). Und doch wird es dieses Jahr anders. Zum einen sind in diesem Jahr einige neuen Gesichter, äähh Mopedfahrer dabei ( Hallo Andreas, hallo Danny), zum anderen haben wir ( Michael und ich ) unsere Frauen auch dabei. Birgit und Jacky wollen aber nicht die ganze Zeit auf dem Bock sitzen, sondern fahren bequem im Auto nach Braunlage. Da laden wir das Auto natürlich auch gleich voll. Zweifellos eines der Highlights ist allerdings,  dass Martin mit seinem Zweirad kommt! Gerüchten zur Folge haben die in der Fabrik nur vergessen einen Motor einzubauen. Insofern wissen wir noch nicht wie viel ccm die Karre hat. Auf jeden Fall soll sie gut querfeldein gehen und runter schneller sein als rauf. Martin ! Wer den Kyffhäuser noch nicht auf 2 Rädern hochgefahren ist, kennt den Harz nicht. "Yes, you can" !

In jedem Falle finde ich den Hinweis an die NEUEN zur Biereinführungsrunde von Micha gut. Der 16.5. wirds zeigen. Da werden auch alle noch quietschenden, weil neu, Mopeds ( vornehmlich in Lawaorange, besser Lower-Orange) begossen.  Wer dieses Jahr noch ein neues Gerät fährt, schreibt mal was in Gästebuch ( aber nix über Fahrräder oder Roller ;-) )

 

Am 18. & 19.4. ist die Vortour angesetzt. Wir werden die Strecke für den Samstag festlegen. Bald mehr dazu.

Walter hat sich mit seinem Link gemeldet. Den stelle ich hier gern gleich mal rein:

http://www.berthold-brackel.de/motorrad/touren/touren.php 

 

16.4.: So, die Vorbereitungstour steht an. Wir ( Micha,Eberhard und ich) wollen am Wochenende nach Braunlage und von dort, die Samstagsrunde und alle Stops auskundschaften. Die Länge liegt ca. 170 km um entspannt in Braunlage wieder anzukommen. Mehr verrate ich hier nicht. Die Navis sind geladen und Micha´s neue BMW kriegt die Einfahrkilometer drauf. Mehr nach unserer Rückkehr.

 

19.4. Was war das? Wir sind zurück und waren zu Dritt ( s.o.) bei herrlichem Sonnenschein Richtung Harz aufgebrochen. Schon kurz hinter Hannover wurde es dunkel und kühl. Während es in Hamburg und Umgebung so um die 19 Grad am Woende waren, ging bei der Anfahrt nach Braulage die EISWARNUNG an. Kein Spruch. Die tiefste Temp war 2,5 Grad (immerhin +). Wir haben sogar das Regenzeug als zusätzlichen Wärmeschutz angezogen. Das Samstag war echt grusselig. Wir sind aber einen großen Teil der Strecke abgefahren und zur Erkenntnis gekommen, dass wir die noch weiter ausdehnen. Das Hotel ist absolut i.O. Wir haben auch schon festgelegt, was es Abends zu Kauen gibt. Nur Kleinigkeiten, weil ja keiner Hunger hat. Das Hotel hat eine große abgeschlossene Tiefgarage, die nächste Tanke ist nur 300m weg. Wir haben auch die Stops festgelegt. Da wird ja fahren wollen, haben wir "nur" 2 eingeplant. Eines kann man schon sagen. Es gibt Kurven satt. Daran mußte ich mich erst mal wieder dran gewöhnen. Am Samstag bei dem Mistwetter, hatte ich doch eine leichte Kurvenphobie. Warum ? Scroll mal hoch.

Es geht jetzt darum in den nächsten Wochen, das "Roadbook" für die Teilnehmer fertig zu stellen. Die Übersichtskarte ist hier auch schon drin.

Der Sonntag war dann besser, wenn wir auch bei 3 Grad morgens im Hotel bei Nebel losgefahren sind. Die Straßen wurden trocken und mein Kurvenstil wieder schräger. Micha hat seine 1000 km (+ weitere 300) und wir haben insgesamt 750 Kilometer (Eberhard noch 120 mehr) abgespult. Es waren 2 tolle Tage und der Wein hatte Kork, der Kaffee auch. Aber das ist eine Geschichte, die wir auf der Tour bestimmt mal erzählen.

Genug der Vorbereitung, jetzt gehts los >> Olympustour 2009

Es kann nur eine geben
Es kann nur eine geben

Nicht ganz 2 Wochen, dann gehts los. Die Strecke für Samstag ist fertig. Ca. 250 km werden es, die uns durch den kurvenreichen, schönen Harz führen sollen. Wir fahren mit 5-7 Mopeds am Freitag los. Die anderen kommen aus allen Richtungen nach Braulage. Unser Gepäck fährt bei Jacky & Birgit im Benz mit. Frisch aus dem Drucker, hier die finale Tourenplanung. Kurz hinter Pkt. C, am Pkt. I und Pkt. K sind Stops eingeplant. Alles in allem 254 km. Mehr Infos und genaue Infos werden am Freitag verteilt.

15.5.09 Heute ist es soweit. Wir ( Eberhart,Micha,Andreas F & M, Walter und ich) treffen uns in Bispingen und gehen auf die A7, Richtung Süden. Wettervorhersage: na ja. Morgen soll es besser werden.  Das ist die Hauptsache weil unsere Frauen überhaupt kein Regenzeug anziehen wollen. Wie sagt Franz: Schaun ma mal.

17.5. Wir sind zurück. Schön wars. Na fast. Leider hatten wir einen Ausritt ins Grüne mit Kontakt zur Leitplanke. Die Knochen sind aber alle heil geblieben, eine Plastikteile sind aber auf der Strecke geblieben. Das Moped von Andreas steht schon beim Händler und wird wieder aufgebaut. Wir freuen uns, dass Andreas nichts passiert ist.

Nun mal der Reihe nach. Anfahrt am Freitag bis Rüden auf der A7 mit dem ein und anderen Schauer. Wir trafen im Hotel ein und Abends gab es lecker Schnitzel mit Spargel und den ein oder anderen Absacker. In der Nacht soll aus allen Rohren geregnet haben. Nach einem ausreichendem Frühstück und Auftanken ging es los in Richtung Pkt B. Klaus führte die Truppe an und bog natürlich erst mal falsch ab, damit hatten wir aber auch eine schöne neue Strecke erwischt. Bei B ist uns dann aufgefallen, dass Andreas F. fehlte. Es stellt sich raus, dass er die Abfahrt der Tour verpaßt hatte, wir hatten aber auch nicht durchgezählt. Wie der Versuch uns einzuholen ausgegangen ist, steht oben. Walter, Klaus und Jacky also zurück nach Braunlage und Andreas mental unterstützt. Nach dem alles geklärt war  - Versicherung und Rücktransport - wollten wir 3 unsere Gruppe wieder treffen. Wir haben dann von Pkt A nach Pkt G abgekürzt, dabei aber doch eine paar sehr schöne Strecken abgefahren. Beloht wurden wir in Ballenstedt mit lecker Steak bzw. Zigeunerschnitzel ( siehe Foto). Zur gleichen Zeit hatten sich die anderen an einer Feldküche bei Nudeln mit Gulasch gestärkt. Auch nicht schlecht. Pünktlich mit dem Finger ablecken, trafen die anderen wieder  bei uns in Ballenstedt ein. Nächster Stop war das Flugzeugmuseum in Wernigerode bei Punkt I. War interessant, weil wir eine gute Führung erhielten. Eintritt hält sich im Rahmen ( Danke an Eberhart). Hinfahren lohnt sich. Wernigerode lohnt sich aber auch in der Innenstadt.  Allein schon wegen dem Eis / Kuchen am Marktplatz. Da wir doch ca. 1 h hinter dem Zeitplan waren, haben wir dann nur einen kurzen Abstecher zu Rappodetalsperre am Pkt K eingelegt.. Von da aus war es nicht mehr weit zum Hotel zurück. Ach ja, wenn Engel reisen: Super-Wetter, nicht zu heiß, trocken, Schäfchenwolken. Besser gehts nicht. Dann war sie auch schon wieder vorbei, die Tour 2009. Wieder mal sehr angenehm mit der Truppe von Olympus.  Andere Unternehmen kriegen sowas nicht im Ansatz hin.

Der erste auf dem Bock am Sonntag war Andreas M. Abfahrt 07:00 weil er zum Geburtstag seiner Tochter wollte. Ankunft kurz nach 09:00 in Lüneburg. Respekt !.

Unsere Sonntag Abschlusstour führte uns dann über Elend ( der Bahnhof sieht aus wie auf der Märklinbahn) und 3 Annen ( Station der Brockenbahn) nach Wenigerode zum Abschschluss-Eis ( s.o.). Der Tag war bis dahin warm und sonning. Graue Wolklen trieben uns dann gen Heimat. Ab Braunschweig mußte die Regenkombi wieder herhalten. Der Rest war nur km abspulen. Hier kommen dann noch die Bilder / Filmchen etc. CU 2010. Andreas F. kommt auf jeden Fall wieder mit. Das steht mal fest.  Über das Design der Tourenkarten machen wir uns dann in 2010 Gedanken. Allen, die dabei waren, scheunen Dank für das tolle entspannte Wochenende.

 


Olympus Tour 2010 in den Solling

Wenn man Mitte März so rausschaut und den letzten Rest des Schnee´s bei Schmelzen zuschaut ( der Regen sorgt noch schneller dafür), glaubt man nicht, dass wir in 5 Wochen unsere OlyTour fahren wollen. Das wird schon noch.

Es geht dieses Jahr in den Solling, also zwischen Weserbergland und Harz. Der Startpunkt soll das Hotel Sollingshöhe sein. http://www.hotel-sollingshoehe.de/. Anreise ist wie immer der Freitag. Die Tour für den Samstag liegt auch schon fest. Es soll in mehreren Schleifen über Berg,Wald und Tal gehen. Die Weser werden wir mehrmals überqueren. Details folgen noch. Ich denke, dass wir mit dem ca. 200km eine schöne Tour vor uns haben.

 

27.3. Micha und und ich sind die Strecke abgefahren und waren auch beim Hotel. Alles mit dem Auto. 2 Erkenntnisse nehmen wir mit. Das Essen im Hotel ist super und die Strecke wird länger werden als geplant. Wir sind in Laatzen von der A-Bahn runter. die Anfahrt ist schon klasse, den Weg werden wir nehmen.

Nach dem Hotel gings auf Strecke. Gleich den ersten Abschnitt werden wir so nicht nehmen, da er auf tw schlechter Strecke durch den Wald füren würde. Die Alternative steht schon. In Uslar haben wir bei einem Goldwing Händler vorbei geschaut. Lohnt sich aber als Stop nicht wirklich. So viel Eisen auf einem Haufen...  Wir haben dann viel Kurven durch schöne Landschaft vor uns, mit einer interessanten Querung der Weser.  Für den Sonntag haben wir uns überlegt, dass wir über den Harz zurückfahren. Es bleibt noch einiges vorzubereiten.Hier unsere Eindrücke von der Vortour

und los gehts....die OLYMPUS Tour 2010


Weserbergland Tour 2010 auf einer größeren Karte anzeigen

Eins vorweg, schade für alle, die nicht mit können. Allen "Kranken" wünschen wir GUTE Besserung. Nächstes Jahr gehts ja wieder los. Es gibt eine lockere Planung ( von mir) , die Tour noch mal als 1Tagestrip zu wiederholen, für alle die nicht konnten.

 

Trotz Vulkanasche und Meetings am Freitag, da beißt die Maus den Faden nicht ab. Es geht los. Am Freitag trifft sich ein Teil der Horde um 16:00 an der BAB Ausfahrt Bispingen und sticht dann in See. Wir fahren bis Hannover Laatzen auf der BAB und dann über die Landstrasse nach Silberborn. Dort ziehen wir ins Hotel und spachteln am Abend noch eine Runde. Am Samstag gehts dann so gegen 09:30 - 10:00 los. Da ich ein neues elektronisches Spielzeug angebaut habe ( siehe oben) sollen uns die Blauen nicht ärgern. Die Tour ist einprogrammiert und ich mach wohl wieder die Leitkuh ( dabei fahr ich gar keine GS). Berge, Wald und gute Landstrassen an der Weser entlang. Genial wirds.

Wer heute was auf sich hält hat App´s, so auch ich. Ích werde einen ganz speziellen am Samstag testen. Einen kleine Zauberkasten, der sich GPS Tracker nennt und Fahrtrouten aufzeichnet, die man dann direkt über Indernet versenden kann ( an alle die zu Haus gebleiben sind). Schöne Applewelt. Was haben wir bloß ohne den ganzen Kram gemacht, Rauchzeichen ? Cool ist trotzdem.  Eine Teil unsere weiblichen Mitfahrer ( Ehefrauen, Mütter unserer Kinder ( jedem seine)) fahren mit dem BMW und Gepäck wieder selbst. Also Auftrag für mich: Auto durchwischen und Navi programmieren ( mal sehen was ich eingebe). So, genug gefasselt. Ich freu mich drauf. Mehr bald  hier, dann auch mit Bildern.

Die Olytour - Tour de Solling 2010 - Schön wars

Es ist geschaftt. Wie geil wars das?. 100 Punkte, besser geht nicht. Wo Beluschistan liegt wissen wir jetzt auch.

Es sollte am Freitag Nachmittag also losgehen. Mit insgesamt 6 Mopeds starten wir in Bispingen. Die A7 war frei, so waren wir schnell in Laatzen und wieder runter von der Bahn. Das Wetter war wie bestellt  - der Regentanz jeden Morgen hatte doch was gebracht - . Hier der Link zur Anfahrtstrecke. ( http://maps.google.de/maps/mm?ie=UTF8&hl=de&ll=52.517256,9.729209&spn=2.59072,4.927368&t=h&z=8 )

 Die allein ist schon eine Tour wert. Dank meiner kleinen elektronischen Hilfsmittel, haben uns die blauen Jungs zufrieden gelassen. Unser weibliches Vorrausteam sprach am Abend allerdings auch von einer Laserkontrolle ( nix gesehen). Die letzten 3-4 km nach Silberborn machten dann schon Appetit auf den Samstag. Großes Hallo auf dem Hotelparkplatz. Norbert war mit Frau und Hänger auch eingetroffen und mit dem Abladen beschäftigt. Nach Schlüsselübergabe und Dusche mußte das erste Bierchen her. Nicht unerwähnt soll bleiben, dass wir VOR unseren Frauen eintrafen, obwohl sie uns auf der A7 überholt haben wollen ( Volkmar mußte mal raus = Zaunreparatur). Da war bestimmt irgendwo Lagerverkauf. Im Speisesaal kam dann Jörg noch dazu. Jörg fährt ein japanisches Geschoß, irgendsowas mit Haya... An der Stelle der Werbeblock von Jörg und seinen Kumpels. ( http://www.hastigen.de/index2.html ).

Dann der erste Auftritt von Carsten Macke ( Chef der Sollingshöhe). Das Essen gab die volle Punktzahl und ist absolut zu empfehlen. Ob Schweinerücken auf Lauch mit Rosmarienkartoffeln oder Spargel mit Schinken ( das Highlight für den ausgehungerten Biker --> Schnitzel, weil ebenso unerwartet wie lecker) und das noch jeweils mit Vorsuppe und Nachtisch. Fahrt hin and find out.

 

Die Abendsitzung wurde durch Landbier / Wein (tw mit Gesang) und einiges andere hoch und höher- prozentige abgeschlossen. Das ging schon mal gut los. Am Samstag wollten wir um 9:30 auf die Strasse. Die Sonne weckte uns früh. Wie ist die Temperatur? Ums kurz zu machen, lange Stiefel weg und das leichte Schuhwerk rausgeholt. Es wurde warm. Die Tour war ja in Klausis Navi drin. Deshalb mußte ich auch vorfahren. Erst gings Rtg Dassel, Sprit aufnehmen, dann nach Uslar ( schöne Altstadt). Alle Teilnehmer hatten nachts ( der ein oder andere im Wirlpool) die Strecke noch mal auswendig gelernt. Teilweise wurde sich  beim Frühstück gegenseitig abgefragt (" Wie komme ich von Uslar nach Beluschistan"?). Aus dem Grund habe ich mal spontan die Richtung geändert und habe Hemeln ( südlichster Punkt) gegen Hehlen ( nördlichster) ausgetauscht.

Nach 10 min Fluchen auf das Navi, habe ich mich wieder entspannt und wir sind in Rtg Holzminden gefahren. Dort haben wir erst mal die Lage gepeilt und sind spontan zur Tonnenburg ( Bikertreff) gefahren, Kaffee nachfüllen. Wir haben dann auch entschieden, die Runde auf jeden Fall wie geplant zu fahren ( 1-2 wollten unbedingt auf ein strammen Max nach Hemeln, was sie am Vorabend selbst noch waren, stramm nicht Max :-)). Den Kulturteil, die Schlossbesichtigung, haben wir dann aber doch gestrichen. Es folgte die erste Weserquerung per Fähre in Polle. Von dort zogen wir einen großen Kreis über Bodenwerder nach Ottenstein, zurück nach Polle. Dazwischen kriegten wir eine Abfahrt mit ca. 10 x 180Grad Kurven ( Österreich, ich komme).  Zur  Mittagspause haben wir dann den Köterberg angesteuert ( dicke Mopeds, aber dünne Erbsensuppe). Uns trieb es wieder auf die Landstrasse, über Höxter, die Weser entlang in Richtung Hemeln. Das liegt schon fast in Hannover Schmünden Es kam wie es kommen mußte, der stramme Max wurde vernichtet. An der Stelle muss ich festhalten, dass ich nicht mal ein Stück Kuchen bestellt hatte. Ich esse auch gar keinen Kuchen. Die Samstag-Tour neigt sich dem Ende. Wir fuhren wieder Rtg Silberborn. Alle waren von dem Tag begeistert. Das Abschlussbier auf der Hotelterasse war verdient und hat geschmeckt. Der Abend klang mit Essen ( s.o.) und einigen Ramazötelchen aus.

 


Die Olympus Tour 2011

Draussen liegt schon wieder Schnee. Es ist Mitte Feb, aber die Vorbereitungen für unsere 2011er Tour laufen schon wieder. Der Termin steht bereits fest. Wir werden in der Zeit vom 27 - 29.5. wieder zusammen am Gashahn drehen und den Harz unsicher machen. Es haben sich schon 11 Mopeds angemeldet. Zu einer richtigen Vorbereitung gehört eine vernünftige Vorplanung und eine Vortour. Die Vortour wollen wir in diesem Jahr wieder mit den Mopeds machen, nicht mit dem Auto, wie im letzten Jahr. Ich halte euch auf dem laufenden.

 

Die Vorbereitungen sind einen Schritt weiter gekommen. Wir haben das Hotel und wir wissen wo es am Samstag lang geht. Die Strecke wollen wir ( bislang fahren insgesamt 5 die "Vortour mit) natürlich einmal abfahren und ein paar Sehenwürdigkeiten auskuntschaften. . Die Strecke führt uns über ca. 250km über z.T. wenig befahrene Nebenstrassen. Hier schon mal der Link zu unserem Hotel. Damit legen wir einen neuen Maßstab an. http://www.vitalhotel.de/

 

Wieder was Neues von der Vorbereitung. Es ist jetzt Anfang März und die Plane ist schon mal runter von meinem Bike, aber die Navihalterung ist wieder dran. Die Olytour 2011 ist "geklaut" und zwar von der Seite www.gps-tour.info. Dort findet ihr eine ganz Reihe von Touren, nicht nur für Motorradfahrer. Alles Details können hier schon mal abgerufen werden. http://www.gps-tour.info/de/touren/detail.66915.html. Es kann allerdings sein, dass UNSERE Tour sich ein bisschen unterscheiden wird.  Über den Link hat man die Möglichkeit, einige Navidaten herunter zu laden, um sie auf das Navi zu überspielen. Es geht aber auch ganz konventionell per Streckenkarte.

Wir starten allerdings in Bad Sachsa und nicht in Bad Lauterberg.

 

NEU aus April 2011:

Endlich kriegen die Biker unter uns mal das Wetter zu Ostern, auf das wir gehofft haben. Verdient haben wir es uns allemal, nach dem Winter. Wir erinnern uns an die letzten Ostern? Kaminwetter statt Terrasse. Es sind jetzt noch knapp 2 Wochen bis der Vortrupp die Strecke unter die Räder nimmt. Der Vollständigkeit halber, kommt hier der Streckenverlauf :

Bad Sachsa - Nuxei - Walkenried - Zorge - Hohegeiß - Oderhaus - St.Andreasberg - Torfhaus - Altenau - Sösestausee - Osterrode - Förste - Westerhof - Echte - Lagerhausen - Elvershausen  - Katlenburg - -Suterode - Bühle - Etzenborn - Böseckendorf - Berlingerode -  Teistungen - Tastungen - Wehnede - Brehme - Jützenbach - Stöckey - Bad Sachsa.

 

Die Strecke soll mittelschwer bis schwer sein und ist gespickt mit Kurven. die führt meist auf abgelegenen Strassen in reizvoller Landschaft. Eine gute Kondition ist zu empfehlen. Noch ist Zeit dazu. Wir werden sehen und schon einen Vorbericht reinstellen.

 

Der Bericht über die Vortour

Für die Teilnehmer der Olytour 2011. Wichtig !

Wie im Bericht über die Vortour zu lesen ist, ist ein kleiner Teil der Strecke zwischen Suterode und Bühle für Moped´s gesperrt. Keiner hat Lust den Blaumännern, 25,-- zu schenken.

Aus diesem Grund haben wir eine alternative Route ( in fett/kursiv) ausgearbeitet.

 

Bad Sachsa - Nuxei - Walkenried - Zorge - Hohegeiß - Oderhaus - St.Andreasberg - Torfhaus - Altenau - Sösestausee - Osterrode - Förste - Westerhof - Echte - Lagerhausen - Elvershausen - Katlenburg - Wachenhausen - Gillersheim - Holzerode- auf die B446 - Ebergötzen - Landolfshausen - Potzwenden- Sattenhausen- Wöllmarshausen- Kerstlingerode- Etzenborn - Böseckendorf - Berlingerode -  Teistungen - Tastungen - Wehnede - Brehme - Jützenbach - Stöckey - Bad Sachsa.

Na, DAS war aber was.  Irgendwas haben wir richtig gemacht. Wenn die Olytour 2011 nur genauso wird, wie die Vortour, gibt es 100 Punkte. Aber der Reihe nach. Bislang war das Vorrauskommando der Olytouren meist mit max 2-3 Testern besetzt. Diesmal waren wir zu Fünft, weil 3 davon die Haupttour nicht mitfahren können. So sind wir am Samstag um 09:15 in Tostedt los. Pünktlich zum Start erscheint " Service" bei mir im Display. Na toll, wegdrücken und losfahren. Andreas,  Michael und Eberhard waren mit dabei. In Bispingen stieß noch Volkmar dazu. Die A7 war bis Abfahrt Echte unsere. Mit tw 200 Sachen gings Richtung Süden. Uns konnten auch keine polnischen Passatfahrer abhalten, zügig in den Harz zu kommen.  Ab Echte wollten wir dann schon mal den südlichen Teil der Tour abfahren. Der Verlauf ist oben zu sehen. Und es ging gleich zur Sache. Kleine Orte, Wälder und wenig befahrene, meist kurvige Strassen jeder Qualität. Auffällig waren die "vielen" Schilder mit "Strassenschäden". Der Winter hat seine Spuren hinterlassen. In Suterrode steht rechts am Wegesrand ein rundes Blechschild mit roten Kreis und einen Motorradfahrer in der Mitte. Was heißt das den? "Herzlich Willkommen"?. 2 km weiter noch son Ding. Kann es sein, dass wir hier einem Diskriminierungsfall aufsitzen? Egal, wir waren nur zu 5ft und haben Kohle genug. Warum das Schild uns an der Durchfahrt hindern sollte, wurde uns klar, als wir einen Golfplatz passierten. Die wollen einfach ihre Ruhe haben. Damit wars kurz mal vorbei, als die 5 Jungs von der Waderkant vorbei rauschten. Für die Haupttour legen wir die Strecke etwas um. Das Durchfahren soll immerhin mit 25,-- zu Buche schlagen. Pro Moped versteht sich. Die hauen wir lieber mit Schnitzel auf den Kopf.

 

Die nachfolgende Kurven teilten die Gruppe kurz in 2 Hälften, aber nur kurz. In Nesselröden waren wir wieder beisammen, rechtzeitig um im Landhaus Rode den ersten Spargel zu probieren. Sonne, Terrasse und lecker Essen. Es war nicht mehr weit nach Bad Sachsa. Die Strecke führte uns durch blühende Rapsfelder ( heißt seit neustem E10). Unsere Maschinen sahen auch langsam aus wie eine E10 Anbaufläche. Son Mistzeug. Man kommt sich vor wie in der Sahara bei Sandsturm. Das Zeug dringt in jede Ritze. In Bad Sachsa wartete das beste Hotel aller bisherigen Touren ( an denen ich teilgenommen hatte).  4 Sterne, neue Zimmer mit Balkon. Unsere 3 Wellnessverantwortlichen zogen den Relaxbereich in den Test mit ein und waren zufrieden bis begeistert. Nach Einchecken, Auspacken, Duschen und Umziehen wollten wir die ortansässige Gastronomie auch einem Test unterziehen. Unsere Wahl fiel auf das hier:  http://www.fannys.de/harzer_schnitzelhaus.html

Das Bier ist lecker, heißt Engel und kann auch in Pints bestellt werden. Da unsere Tour mit dem 1sten Mai und der Walpurgisnacht zusammenfiel, machten wir noch einen Abstecher zum Frühlingsfest. Unser Highlight war der Auftritt der Band Nobody.  Gute Musik ( u.a. von Gleichstrom / Wechselstom und den rollenden Steinen)  für alte Säcke.  Alte Säcke haben auch alte Knochen. So trieb uns die Kälte dann doch in die Betten. Am Sonntag sind wir nach einem recht guten Frühstück  (warum steht ein Renter immer genau an dem Teil des Büffet´s, von dem ich was brauche ?. Die meinen auch, dass sie noch viel Zeit haben....) sind wir dann den nördlichen Teil der Tour abgefahren.  Um auch hier alles Landschaftsteile zu sehen, trennten wir uns unabsichtlich kurz vor Zorge. Leider verpaßten Andreas und ich den filmreifen Auftritt eines der Kollegen auf einer Tankstelle. Ein Rentner wollte unbedingt die Zeit seiner Rentenzahlung kürzen und darüber entscheiden, ob Motorräder nun überhaupt tanken dürfen, wie rum man an der Tankstelle steht und ob man nach dem Tanken SOFORT zu verschwinden hat. Da wir ja die Netten sind, hat er die Szene angeblich überlebt. Es war aber knapp.

Am Torfhaus waren wir dann wieder beisammen. Einen Kaiserschmarn und Flammkuchen später, ging es weiter. Da die Biere und der Schierker Feuerteufel ( oder so ähnlich) vom Vorabend  doch seine Spuren hinterlassen hatten, mußte an der Sösetalsperre noch mal gestoppt werden. Flasche Wasser und Paractetamol wurden eingeworfen.

Einige km später, die Uhr rückte auf 3, entdeckten wir ein Schild am Strassenrand der uns den Weg zu einer Gulaschkanone zeigte. "All you can eat", für 4 ,-- Heiß und ausreichend. Von dort aus ging es zur A7 zurück, nicht ohne vorher eine Blitzampel auf Funktion zu testen. 3 von 5 war die Ausbeute. Zum Glück bremste mich mein Navi vorher noch ein. Der Rest war zügiges Zurückfahren in die Nordheide. Schön wars und was noch besser ist, Michael und ich dürfen das Ganze bald noch mal fahren. Das war grosses Kino, alles heil geblieben ( bis auf kleine Kampfspuren am Moped von Eberhard) und eine kleine aber feine Testertruppe war tu Hus.


Die Olympus Tour 2011

Am Sonntag  fing so an, wie der Samstag aufhörte. SONNE, warm. Es sollte zurück gehen. Nach dem Sonntagsei und packen, mußten wir leider nach Hause. Großes "CU next year" und los gings. Unsere Frauen nahmen den BMW und direkten Weg. Wir Männer wollten über den Harz zurück. Navi wieder programmiert und über Einbeck in den Harz. Von Osterode nach Altenau zur Okertalsprerre ( Kaffeestop), dann über Goslar und die B4 in Rtg Heimat. Die Kollegen vorn waren nicht mehr zu halten. Leider ist uns dabei Horst abhanden gekommen. Wir wollten noch mal kurz bei ZTK in Schneverdingen vorbei schauen ( und Volkmar von einer K1200 überzeugen). Horst war aber vor uns da. Hat der kleine Schlingel doch eine Abkürzung genommen.

 

Damit ging eine er genialsten Olympus-Touren zu Ende. Keiner ist abgeflogen, Wetter, Hotel, Essen und letztlich die Strecke selbst, ist es wert, es mal zu wiederholen. Ich hoffe mal, dass im nächsten Jahr wieder mehr von Oly dabei sind. Mann ( Frau auch) sieht, es lohnt sich.  Danke an alle die mitgemacht haben. Hat Spaß gemacht.

Es war angerichtet. Es konnte los losgehen. Die Wettervorhersage ließ Michael und mich doch die Regensachen überziehen, von wegen Murhpy´s Law. Wir konnten direkt auf die A7, Richtung Harz aufbrechen. Angeblich haben uns die Blauen kurz vor der Autobahn noch einen mit dem Laserstrahl aufgebrannt. Mal sehen, ob wir Post kriegen. Also, ich war nicht dabei. Trotz recht heftigem Wind, sind wir gut vorran gekommen, wurden nur kurz vor Hannover durch einen Abflug eines VW-Golf gebremst. Die Autobahn war komplett zu, überall VW-Reste. Den Insassen gings gut. Bei mir ging zwischendurch der Bordcomputer mit einem Lampenfehler an. Was ist das ? Die war doch bis gestern in der Inspektion. Egal, der Rasthof Harz wurde angesteuert und die Lampe kurzerhand ausgebaut und beim Tankwart des Vertrauens gegen eine neue ausgetauscht. Eingebaut, läuft und weiter bis Abfahrt Seesen. Die Bundesstrasse bis Bad Sachsa wollte kein Ende nehmen.  Kurz nach 19:00 waren wir doch dort und wurden von unseren Frauen schon empfangen. Um 19:30 war der Tisch im Schnitzelhaus  reserviert. Kurzdusche, umziehen, grosses Hallo bei allen Mitfahrern ( so ein Jahr geht rum wie nix) und ins Restaurant.  Also, ich hatte "Schnitzel satt" inkl 3erlei Sossen und Pommes. Nach 3 war dann aber auch wirklich Ende und ich konnte kaum meinen Namen noch sagen. Es wurden aber auch Schnitzel mit Spargel oder Schnitzel mit Blaubeerschmand reserviert. Es war für alle was dabei, Hauptsache Schnitzel, die dann mit Bier und Schierker Feuerstein runtergespült wurden. Der Abend klang aus und ab in die Betten.

 

Samstag. Das Wetter ließ hoffen, wenn der Sommer aber noch ausbleiben wollte. Also doch die warmen Sachen an . Nach einem sehr guten Frühstück sollte es um 10:00 losgehen. Bis Zorge waren wir auf der geplanten Strecke - während der Vortour sind wir da noch durch gekommen - , diesmal Pustekuchen. Da war das Harzer Asphalteam in Action und wollten ihre Maschine nicht auf Seite rücken. Also umdrehen und eine Umleitung fahren. Die war dann allerdings super klasse. Kurvenreich und bergan. Erster Stop war Torfhaus. Mopeds schauen mit Kaffee und Kaiserschmarn. Die Sonne kam auch raus. Die nächste Etappe war wieder anspruchsvoll, gespickt mit Kurven.  Leider hatten die letzten beiden Winter die Spuren hinterlassen. Statt die Strasse vernünftig auszubessern, wird einfach ein Tempo 50 Schild gepflanzt. So geht ja auch und die Blauen haben wieder was zu tun.  Die Strecke führt uns Richtung Süden, ins Harz Vorland, weniger bergig, nichts desto weniger klasse zu fahren. Wenig Verkehr und trotzdem genug Kurven um die Reifen auch mal auf dem Rand zu fahren. 

 

Nach einem weiteren Futterstop ( aber nur was kleines) sollte es langsam zurück nach Bad Sachsa gehen. Wir haben etwas über 200km abgespult. Keiner ist in die Grünanlage gefahren oder mußte Bilder bei den Blauen abgeben. Ziel erreicht. Der Abend sollte im Hotel ausklingen. Vorher konnten wir uns aber noch von dem tollen SPA-Bereich überzeugen. Ich war schon nach einem Saunagang auf der Liege weggeschlummert. Die Abendkarte hatte dann für jeden was dabei, nur den Salat haben wir weggelassen. Das Hotel hatte extra einen Speisesaal für uns eingedeckt.  Das Hotel ist sowieso der Knaller. Wirklich zu empfehlen.

 

Die Tour ging Sonntag nun doch zu Ende. Frühstücken, packen, auschecken und Abschlussfoto schiessen. Ein Blick in die Karte und die Abschlussrunde war fest gelegt. Bis Braunlage wollten wir noch zusammen fahren. Unsere Frauen wollten per Auto dann aber schon direkt gen Heimat. Wir hatten also nur kleines Gepäck, vor allem die Videokamera  am Mann. Wir suchten uns also eine nette Kurve aus, um noch ein paar Aktionaufnahmen zu machen. Gefühlt hat man das Knie schon auf dem Boden. Auf dem Video siehts dann harmloser aus. Nur nix übertreiben. Abfliegen kann jeder, wir nicht.

 

In Braunlage trennte sich die "Berliner Fraktion" dann von den Nordlichtern. Walter, Michael und ich sind dann über Claustal Zellerfeld und Wildemann noch ein paar schöne Kurven gefahren.  Der Rest war Bundesstrasse und A7 gen Norden. Alles in allem war das Wochenende mal wieder ein voller Erfolg. Danke an alle die dabei waren.


Olympus Tour 2012

Was gut werden soll, muss vorbereitet sein. Die Olytour 2012 soll auf jeden Fall gut werden. Ich glaube, dass wir mit der Teilnehmerzahl einen neuen Rekord aufstellen. Das magische 3er Vorbereitungsteam ( mittlerweile kann man das als eingespielt bezeichen) machte sich am Freitag den auf den Weg in den Solling. Wer aufgepaßt hat weiß, dass wir da schon mal waren. Stimmt. Der Solling ist mit seinen Strecken längst nicht erkundet und bietet mit der Weser / Köterberg etc ideale Strecken zu fahren. Unser Zelt steht wieder in Silberborn, bei Carsten Macke wird sich gestärkt. Wir haben es bei der Vorbereitung auch wieder getestet. Das Erdbeer-Rabarber-Parfett ist ein Knaller.

Ach ja, wir sind einen Teil der Strecke auch gefahren, weil wir in Bodenwerder nach einer Mittagslocation gesucht haben. Haben wir auch gefunden. Goldener Anker heißt es und hat einen Biergarten an der Weser. Beten hilft, wenn das Wetter gut ist, hat auch der Biergarten auf.   Wir sind diesmal die Weserfähre nicht gefahren, sondern einen kleinen Umweg nach Bodenwerder. Den bauen wir mit ein.Genauso wie einige weitere Abschnitte rund um Brevörde und Ottenstein. Die genaue Strecke kommt ins Navi und bald auch hier rein. Der Rest war der Köterberg im Regen und die Fahrt nach Haus. Dabei sind wir nur kurz auf die Bahn, weil das Fahren auf der Landstrasse doch mehr Reiz hat. Das wird auch dieses Jahr wieder richtig gut. Für alle, die mitfahren, fangt an zu beten, dass das Wetter gut wird.

 

Für alle Mitfahrer,die es nicht mehr aushalten. Hier die "vorläufige" Strecke für den Samstag.

 

http://goo.gl/maps/g7BQ

 

Es ist geschafft. Keiner ist abgeflogen, alle sind heil wieder von der Tour zurück. Man soll sich nicht selbst loben, aber die Strecke war schön zu fahren, kaum Verkehr und das Wetter hat auch fast immer mitgespielt. So wars also:

 

Freitag um 15:00 sind wir mit 6 Mann nebest Maschine in Tostedt gestartet. Wir hatten nur kleines Gepäck dabei, weil unsere Frauen mit dem Auto fahren wollten und wir konnten alles drin verstauen. Wir sind über die Landstrasse, Richtung Schneverdingen, Hannover. Zwischendrin wurde es einmal dunkel und ein wenig nass. Aber nur kurz und nichts was uns aufhalten sollte. In Langenhagen war der erste Boxenstop an einer Eisdiele. Nach dem uns der Eisdielen-Betreiber klar gemacht hatte, dass wir die Feuerwehrzufahrt nicht zuparken dürfen, wurde der Kaffeelevel mit Eiskaffee etc aufgefüllt. Tiramisu war aus. Die dafür hoch angepriesene Schokopizza war nix weiter als ein dicker Crepe´mit Nutella. So kriegt der keinen "Eisdielen- Stern". Nach Hannover gings langsam in die Hügel und die Sonne war draussen. Pünktlich um 19:00 waren wir in Neuhaus / Silberborn. Grosses Hallo, alle waren eingetroffen. Ein paar neue Gesichter waren auch drunter:  Mario, Volker und Hartmut waren mit dabei.  Der Abend ging mit lecker Essen und dem ein oder anderen Allersheimer ( oder Rose) zu Ende. Wir hatten dann noch abgesprochen, dass wir  - falls es am Samstag regenen sollte - alternativ eine Factory-Inspection bei der Allersheimer Brauerei machen wollten. Wäre sicher auch ganz lustig gewesen.

So waren wir am Samstag um 09:30 startklar vorm Hotel. Nach dem Volltanken in Neuhaus, ging die Tour Rtg Holzminden Forst. Dabei sind wir dann an der Brauerei doch vorbei gefahren. Das Wetter war klasse. Nicht zu warm. Bei Forst ging es dann schon bergauf, in Richtung Bodenwerder auch wieder bergab. In Bodenwerder mal geschaut , ob der Biergarten für die Mittagspause auf hat. Bingo, alle Schirm auf. Von der 2010er Tour kannte ich die Serpentien bei Brevörde schon. Die waren natürlich wieder auf dem Streckenplan. Bei der Auffahrt sehe ich im Rückspiegel ein holländischen Moped ( weil orange). Ich sehe es auch nur kurz, weil es der Pilot etwas eiliger hat. Ich bin mir ja fast sicher, die weit aufgerissenen Augen der Sozia gesehen und einen Schrei von ihr gehört zu haben.  5 Kurven weiter war ich wieder vorn. Ich hatte einen neuen Streckenteil drin. Es ging in einer Schleife über Ottenstein, in Rtg Bad Pyormont, dann über Vahlbruch und dort Rtg Köterberg. Wieder  gings die Hügel nur so rauf und runter. Wenig Verkehr und trockene Pisten sind schon genial. Der Köterberg sollte nach ca. 100km der erste Anlaufpunkt sein. Die Schweller auf der Zufahrt in die neuste "geniale" Idee der Gemeinde. Die Sozias müssen sich richtig festhalten, also Gas raus. Direkt über uns war der Himmel blau, drum rum nicht. Wieder mal Kaffee ziehen und den Ausblick geniessen.

 

Vom Köterberg sollte es dann zurück nach Bodenwerder zum Mittag gehen ( Biergarten s.o.). Kurzzeitig traute ich meinem Navi nicht über den Weg, sollte ich aber, dass gute Stück macht ja nur das, was der Nutzer voher eingegeben hatte. Der Biergarten des goldenen Anker wurde angesteuert. Kurz nach dem Bestellen von Currywurst, Salat oder Flammkuchen wurde es finster. Nein, nicht in der Küche sondern über uns. Das man ein Cabrio bei Regen doch besser zumacht, konnten wir dann genau bei dem Golf, der auch auf dem Parkplatz stand, beobachten. Das dauert Wochen und ganz viel Zewa, um die Polster ( kein Leder) wieder trocken zu kriegen. Am Horizont wurde es langsam wieder hell, also die Regenpelle an und weiter gings. Der Ritt von ca. 90 km gen Süden hat sich gelohnt, weil die Sonne dann doch wieder alles trocknete. Über Höxter, Beverungen und Bad Karlshafen wollten wir die Weserfähre nach Hemeln nehmen. War aber nicht, weil die Fähre defekt war ( "vielleicht ist der Fährmann auch ins Wasser gegangen.." ,....der war nicht mehr gut..." ok, ist ein Insider) Wir mussten also über die Brücke in Hannoverschmünden zum Fähranleger.  Kaum waren Kaffee und Kucken vertilgt, zog es schon wieder zu. Diesmal kamen auch noch Donner und Blitz dazu.  Das man ein Bein eines Wellensittich auch gipsen kann, weiß ich jetzt auch. Fragt mal Volkmar.

 

Da ich den ganzen Tag den Hordenführer gemacht hatte, wollte ich auch mal hinter her fahren. Hab ich dann auch gemacht und zwar hinter Hartmut. Wenn es nicht geregnet hätte, hätte ich vermutlich sofort zum Anhalten aufgefordert. Es war zu sehen, dass Flüssigkeit rechts am Moped herausspritze. Die Strasse war aber so nass, dass ich mich über die komische Wasserfontäne zwar gewundert, aber weiter keine Gedanken gemacht hatte. Ums kurz zu machen. Ich bin im Nachhin froh, dass auf der Benzinspur, die Hartmut vor uns gelegt hatte, keiner einen Abflug gemacht hat. Gemerkt haben wir es dann in Neuhaus an der Tankstelle. Ach ja, die freundliche und herzliche Art des Tankstellenpächters ( Marke Höllenbär) sucht ihresgleichen. Eh, guter Mann, wir sind Kunden und sichern dein Einkommen. Leute gibts. Zurück zu Hartmut. BMW wollte niemanden schicken ( aber am Sonntag, die Werkstatt in Braunschweig aufmachen, das Teil war sogar am Lager) , der ADAC wurde gerufen und kam dann auch. Der Mann war hochmotiviert und hat das Loch soweit dicht bekommen. Wo ein Wille ist, sind auch ein Schlauch und 2 Schellen. Fehlt nur noch das Panzertape oder doch Kaumgummi. Harmut konnte damit sogar ohne Probleme nach Haus fahren, eskortiert von Brigitte, die im Auto hinter ihm hergefahren ist. Danke dafür !

 

Am Hotel zurück wurde darüber natürlich gefachsimpelt, dass BMW´s eigentlich gar nicht kaputt gehen oder doch eher die Honda´s nicht. Die Tour war also rum, der Rest war erst ein leckeres Essen, das After Work Bier und ein erholsamer Schlaf.

 

Sonntag ging es mit allen gen Norden, wieder über die Landstrasse. Wir sind links an Hannover vorbei, zum Steinhuder Meer. Genauer gesagt,  eher an die Promenade von Steinhude, die war fest in Rentnerhand, ein Shantychor-Wettsingen war in vollem Gang. Unser Fischbrötchen haben wir trotzdem bekommen. Wir sind recht ( zu ?) zügig nach Haus gefahren und freuen uns auf das nächste Jahr. Mal sehen wo es hingeht. Fazit: klasse wars.


2013: Keine Tour ohne Vorbereitung

Die erste Märzwoche ist rum, wir haben alle schon an der zweistelligen Plusmarke geschnuppert. Zu früh gefreut. Eisregen und 10cm Neuschnee sind vorher gesagt. Also nix is mit Saisonauftakt. Geht sowieso nicht. Aber der Reihe nach. Im letzten Jahr wurden im Umkreis der Mitfahrer, einige Mopeds gekauft und angekündigt, den bisherigen Untersatz zu verkaufen. Mehrere Männer, der gleiche Gedanke.

Ich habe also meine K1200S nach 5 Jahren verkauft und hab dann schon tief durchgeatmet, als sie auf dem Hänger davon fuhr. Sie ist (!)  ein sehr geiles Moped und hat mich fast nie ( ausser die Story mit der der Zündungsantenne) im Stich gelassen.

Motiviert hatte mich u.a. E. aus H. ( Name ist der Reaktion bekannt) meine K12 zu verkaufen, weil er wiederum seine K1300S verkaufen wollte. Gesagt, überlegt und eingetütet. Die eine weg, die andere geholt. So liegt die Kohle auch nicht lange rum. Das holen war heute. Schau mal oben. Hänger kann jeder. Also den Kauf abgewickelt und die Medima-Niere-ich-wärm-dich-U-Wäsche angezogen und das Moped Richtung Tostedt bewegt. In Hamburg fing es an zu schneien. Der Mist blieb sogar liegen. Zum Glück hat die K ein ASR ( Anti-Durchdreh-Regelung). Durchgedreht bin ich aber fast, weil jede der Ampeln rot war. Griffheizung auf volle Pulle und auf die Bahn. Ich find den Elbtunnel seit heute richtig gut. Trocken, warm. Der ist ja bekanntermaßen auch nach ca. 3km wieder zu Ende. Auf der anderen Seite der Elbe wollte die Sonne auch nicht scheinen, dafür bildete sich neben der Fahrspur langsam aber eine Schneedecke, glaub ich, weil ich nicht mehr so viel gesehen hab. Visier total beschlagen. Was macht man dann? Klar aufmachen. Das führte dann dazu, dass die Gesichtsmuskeln langsam einfroren und die Nase zum Dauerläufer wurde. Der Schnee war in Harburg wieder weg, also mehr Gas. Ich wollte raus da. Anhalten, Nase und Visier putzen ? Nö, bin ja kein Lappen, hatte auch keinen.

Der erste Ritt mit dem neuen Pferd war hoffentlich gleich der Schlimmste. Den hab ich damit hinter mir. Die Schneedecke draussen liegt und ich bin froh, dass ich vorher an der Burg war. Positiv denken, es hätte schlimmer kommen können. So, nun hier die ersten Bilder der Neuen ( wenn sie dann sauber in der Sonne steht). Das Copyright der Bilder liegt bei E.aus H.

Vor 2 Wochen hats noch gefroren, der Kamin war oft an und und das Teeglas voll. Was hab ich in die Tage gelesen? " Der Erste, der sich über die Hitze beschwert, kriegt was an die Fresse" Recht hat er. Nach den erste ECHTEN Frühlingstagen, geht die Temperatur im Norden wieder runter. Ganz pünktlich zur geplanten Olympus-Vortour. Eberhard, Michael und ich werden uns auf die neuen Untersätze schwingen und uns wieder ins Harzer Land begeben.

Es geht nach Bad Sachsa. Die Aufmerksamen unter euch denken jetzt : "Was schon wieder" Jipp ! Erstens ist das Hotel in Bad Sachsa outstanding und Strecken / Touren gibt es genug. Das Teilnehmerfeld ist jetzt schon auf 20 angewachsen. Wir fahren aber erst im Juni mit alle Mann und Fru. Wie sagt der alte Elektromeister : Stay tuned. Bald mehr.

 

Hier kommt jetzt Vortour-Bericht. Die Vortour sollte nur am Samstag und Sonntag stattfinden. Die Wetter - besser Temperaturvorhersage ließ mich gleich mal wieder die U-Wäsche in der Langversion aus dem Schrank ziehen. Frieren kann jeder.  Telefon klingelt und ich höre, dass ein Moped weniger, dafür ein Auto mehr mitkommt. Zum Glück hat das Kfz genug Dampf und ein loses Dach, weil Cabrio um a) mitzuhalten und b) die Sonne dann auch mal reinzulassen. Über die Landstrasse ging es Richtung Harz. Die GoPro Hero 3 klebt seit dieser Saison am Helm und dokumentiert Kurven und Überholmanöver in HD. Bei all den Stunden, die ich aufgenommen habe, zeigt sich aber schon, dass es später auf den "Schnitt" und die Muke ankommt, sonst wird jeder Film zu einer langweiligen Aktion, die an frühere "IchzeigeuchmalmeineUrlaubsdias" Abende erinnert. Das machen wir schon...

 

Wir sind also zügig in den Harz gekommen, die Temperaturen waren 2 stellig und die Sonne zeigte schon ein wenig, was sie kann. So mittendrin, zeigt sich dann ein KfZ, dass Michele Schumacker auch mal untern Hintern hatte. Jeder "Wegziehversuch" wurde mit einer entsprechenden Antwort aus den beiden Akrapovic gewürdigt. Eh, merks selbst.  Hat er dann auch und ist lieber abgebogen. Erster Stop Torfhaus. Das bauen wir in die Tour auch wieder ein. Gibt genug zu kucken und zu essen da. Auch Schnee, jedenfalls als wir links und rechts in den Wald schauten. Die Reststrecke nach Bad Sachsa war ebenso kurwig, wie schnell vorbei. Einchecken und Sauna war eins. Endlich mal in schwitzen kommen. Den Rest erspare ich euch. Nur soviel. Bei der Schnarcherei im Ruheraum kann ja keiner schlafen....

 

Den Blick in die Karte brachte an dem Abend allerdings nur die Erkenntniss, dass wir doch eher die Praktiker sind und wir keine Tour mit dem Finger auf der Landkarte planen wollten oder konnten ( später am Abend).  Sonntag sollte es dann erst mal zum Kyffhäuser gehen, der als Mittagspause in Frage kommt. In Kelbra bogen wir rechts ab um uns dem Kyffhäuser von Süden zu nähern. So werden wir rauf UND runterfahren. Hoffen wir mal, dass nicht so viele Blechdosen rumrollen, wenn wir dort hochwollen. Location gequeckt und für gut befunden.

 

Der Rückweg ( irgendwann müssen wir nach auch wieder nach Hause) führte uns erst mal in ein total verschlafenes Dorf, bei dem vergessen wurde die Strasse hinten auch wieder rausführen zu lassen. Ende, Umdrehen und zurück. Ja mal schön im Kreis gefahren, für nix. Grobe Richtung Braunschweig weil es immer später wurde, aber so ganz genau wissen wir den Streckenverlauf noch nicht. Ich arbeite unter Druck auch besser. Es bleibt spannend. Mal sehen ob ich die Tour als Download für die Navis zur Verfügung stellen kann. Dann können sich die Teilnehmer vorab auf der Couch schon mal in die Kurve legen. 

Mal mitfahren ? Rohschnittfassung --> Ferrari pushen

Olympus Tour 2013, gutes Wetter ist keine Zauberei

Die Haupttour aber hier:

So langsam wird es mit dem Wetter und wir Nordlichter können froh sein, dass die Elbe ( bisher) nicht durch unsere Wohnungen läuft.

Die Oly-Tour 2013 geht in 14 Tage über die Bühne. Zimmer sind bestellt, Abendgespachtel reserviert und die Tour steht nun doch fest. Es sind einige km mehr als im letzten Jahr, dafür aber auch mehr Kurven. Die Gruppe ist diesmal auch richtig gross, fast 20 Mitfahrer.

Um die Vorfreude zu steigern, kommen hier mal die Eckdaten.

 

Start Bad Sachsa, Bad Lauterberg, Braunlage, Wieda, Zorge ( Pause), Hohegeiß, Ilfeld, Buchholz, Rottleberode, Berga, Kelbra, Sondershausen, Bendeleben, Rottleben, Bad Frankenhausen, Kyffhäuser ( Mittagspause), Kelbra, Roßla, Straßberg, Güntersberge,Allrode, Rappbodetalsperre ( Kaffeepause), Hasselfelde, Trautenstein, Benneckenstein, Hohegeiß, Zorge, Bad Sachsa.

 

Es geht also erst mal nach Norden um den ersten Stopp anzufahren. Der liegt in Zorge und heißt Hammerschmiede. Die Jungs und Mädels zapfen Harzwasser, werfen u.a. Malz rein, kochen es und machen "Single Malt Whiskey" draus. Das wollen wir uns mal ansehen. Nur kucken ( Führung), nicht anfassen ( probieren). Single Malt im Kopp, macht den Helm eng. Drum wird die Whiskey Probe auf später verschoben. Dann soll es schnurstracks zum Kyffhäuser gehen, den wir komplett überfahren. Wenn den Mitfahrern dann von der Kurverei ein  wenig grün um die Nase ist, machen wir Mittag auf dem Kfh.

Es soll dann nach Norden zur nächsten Kaffeetankstelle an der Rappodetalsperre gehen, bevor wir wieder am Hotel ankommen.

Diese Jahr haben wir es geschafft, die Navidaten soweit vorzubereiten, dass die per "Download" zur Verfügung stehen. Das geht mit www.motoplaner.de ganz klasse. Coole Seite das.  Alles weitere dann nach der Tour.

"We are back in Town", soll heißen, dass die Oly-Tour 2013 hinter uns liegt. Wir haben alles richtig gemacht. Zur richtigen Zeit am richtigen Ort. WIR waren im Harz, zu Hause hat es zur gleichen Zeit geschüttet, was das Zeug hielt. Aber der Reihe nach.

Abfahrt zu Dritt am Freitag in Tostedt. Wir wollten über die Landstrasse nach Bad Sachsa. Erster Stopp war die A7 Ausfahrt Soltau Süd ( die nördlichere heißt doch "Ost" = Insider ) um dort noch 3 weitere Mitfahrer abzuholen. Kai war mit seiner sehr hübschen Duc, das erste Mal dabei. Der Sound ist schon sehr genial, zumal DB-Killer in den Endrohren einfach auch doof aussehen.

 

Über Bergen und Celle gings es in Richtung Goslar. Dort vorbei nach Bad Harzburg und rauf aufs das Torfhaus. Auf meinem Navi erschienen doch sporadisch Hinweise über die EuroeinsammelundBilderKästen am Strassenrand. Wäre echt klasse wenn die Kommunen für die ganze Kohle auch mal ein wenig Teer kaufen und die Löcher stopfen. Die in den Strassen natürlich. Das sollte uns am Samstag öfters bewußt werden.

An der Stelle gleich ein Hinweis. Google Maps zeigt zwar, ob eine Strasse kurvig ist, aber nicht den Zustand. Da hilft dann auch eine "Comfort" -Einstellung" im Moped nur bedingt.

Hallo Herr Verkehrsminister. Buckelpisten gehören ins Skigebiet.

 

Irgendwo zwischen Goslar und Bad Harzburg pirschte sich von hinten ein Moped an unsere Gruppe ran. Das ist ein Blauer in Zivil der sich unsere Fahrkünste ansehen will, so die Vermutung am Konvoiende. Es war doch "nur" Matthias mit seinem neuen Triebwerk. 1600cc mit Pfeifton und BlauWeißem Logo. Oben auf dem Torfhaus ging die Temperatur wieder runter und blieb knapp 2stellig. Sommer in Deutschland. Trotzdem, das Wetter war das ganze Wochenende richtig gut. Nicht zu heiss und kein Wasser von oben ( das hatte sich eher in Thüringen in Feldern und Städten verteilt und heißt Jahrhundertflut).

Die letzten km nach Bad Sachsa ließen die kalten Knochen wieder warm werden und wir fuhren pünktlich zum Abendspachteln am Hotel vor.

 

Beim Essenfassen im Schnitzelhaus fiel mir eines dann doch auf. "Schnitzel-Satt" war aus. Nicht mehr auf der Karte. Waren das die Nachwirkungen von unserem letzten Besuch? Die Grundlage in Form allerlei Schnitzelvarianten war dann irgendwann drin, mit Schierker und einem Glen Els ( das Zeug aus der Hammerschmiede) wurde der Magen und der Abend abgeschlossen.

 

Der Tag der Tour. 12 Mopeds und 16 Mitfahrer standen pünktlich um 10:00 vorm Hotel und wurden von 2 Fans ( in Form 2er älterer Damen) verabschiedet. Auch im Alter kann man Mopedsound noch gut finden. Wir hatten um 11:00 Termine ( siehe oben). Erstes Kurvenhighlight war die Strecke von Bad Lauterberg in Rtg Braunlage. Leider haben 4 von uns die grüne Ampel in Bad Lauterberg nicht mehr bekommen. Am nächsten  Abzweiger waren wir dann zu weit um die Kurve gefahren. Ergebnis ! Unsere 4 waren kurz im Rückspiegel zu sehen, wie sie geradeaus an uns vorbei fuhren. Also Handy raus und Mailboxen mit den neuen Treffpunkt ( Zorge) besprochen. Wir trafen uns in Zorge wieder und waren kurz nach 11:00 an der Hammerschmiede zur Führung angekommen. Was Fussel ist, welche Malzsorten man für Whiskey nimmt und wie der Chef überhaupt auf die Idee gekommen ist, ein altes Tätärä-Kulturhaus zu einer Brennerei umzubauen, wissen wir jetzt. 

 

Nächster Stop, Kyffhäuser. Hunger, ich muss mal pipi, waren deutliche Signale um direkt von Norden den Hügel hoch zu krabbeln. Krabbeln weil, vor uns die kleineste Variante an Golf fuhr. Das Alter des Fahrers stand im umgekehrten Verhältnis zur PS Zahl. Boh !! Dem entsprechend war die V0 von dem Teil. Die durchgezogene Doppellinie und 11 Mopeds hinter mir, hielt mich vom Überholen ab. Wir waren dann doch oben, kriegten einen Platz an der Sonne und haben den Hausfreund vermöbelt. Hausfreund ist eine Thüringer Bratwurst mit Kartoffelsalat. Optisch herausragend war der Salat von Brigitte. Der "Behälter" für den Salat war ein getrockneter und in Form gebrachter Pfannkuchen. Die Form erinnerte an einen Schädel oder an den Helm von Darth Vader ( der böse Bube aus StarWars), je nach dem, von wo man schaute. 

 

"Wir wollen noch in den Wellnessbereich" war das Signal zum Aufbruch, trotzdem sind wir dann die südliche Abfahrt vom Kyffhäuser runter. Ah, da war ja auch der Monster-Golf wieder vor uns ( gefühlt zumindest). Seine Bremslichter waren ständig in Aktion, Vorteil war, dass wir uns die Landschaft ausgiebig ansehen konnten. Über Kelbra ging es gen Norden, Kurven mit teilweise engen Strassen durch Wälder. Klasse, wenn nicht die Buckel gewesen wären. Auch die schlimmste RoughRoad nimmt mal ein Ende.  An einer roten Ampel hör ich plötzlich: Meine Fanta will wieder raus und ich brauch Sprit !  Wo ist hier die Herausforderung? Kurzer Hand das Navi umprogrammiert und die nächste Tanke ermittelt. Das die nur einen Automaten hatte und ansonsten geschlossen war, half uns nur teilweise. Sprit ziehen ja. Fanta loswerden, nein.  Die Strecke zum nächsten Kaffeestopp an der Rappodetalsperre wurde also verkürzt. Dort angekommen sehen wir gerade noch einen Trupp von ca. 50-60 Bikern auf einen Schlag losfahren. Natürlich fahren sie alle durch den Tunnel ( ca 300m lang und eine Akustik wie die Elbphilharmonie ( vielleicht...)) und die Nadel der Drehzahlmesser war bestimmt im roten Bereich. Wers braucht. 

 

Nach dem letzten Stop vorm Hotel sollte es also wieder losgehen. Da stellt sich ein "Fremdbiker" vor Micha´s Moped und fängt an Bilder zu machen. Was soll das? Zur Erklärung, seine K1300 ist auch Oranje und der Bildmacher aus HOLLAND konnte nicht fassen, dass Deutsche damit rumfahren.  Es fands wohl trotzdem gut.

 

Beim nächsten Tankstop haben wir dann nicht durchgezählt und nicht mitbekommen, dass Andreas noch am Zahlen war. Zeigt uns, dass am Ende der Gruppe einer fahren muss, der die Strecke kennt, ggf. verlorene Biker-Schäflein einsammel und fürs durchzählen verantwortlich ist. Es ging die letzten Kilometer zurück zum Hotel. Andreas stieß dann doch wieder zu uns und eine sehr schöne Tour ging zu Ende.

Der Abend klang bei Buffet und 1-2 Schierker aus.

 

Am  Sonntag teilten wir uns wieder auf, ein Teil wollte direkt auf die Bahn, der Rest über die Landstrasse zurück. Nach dem wir die Autobahnfahrer in Seesen abgeliefert hatten, spulten wir die Landstrassen, die wirklich gut zu fahren waren, ab. In Soltau bogen 4 der Mitfahrer in die notwendigen Richtungen ab. Am frühen Nachmittag war die Oly-Tour 2013 dann am Ende. Mit ca. 800km an 3 Tagen, ich auch. Danke an die Teilnehmer für die schönen 3 Tage. Ohne euch gehts nicht !

 

Die Bilder sind tw von Walter "ausgeliehen"... hier der Link zu seinem Bericht.

http://www.berthold-brackel.de/motorrad/touren-ab-2000/harz-2013/index.php

Hier 2 Videos ( ungeschnitten) zur Tour


Hier kommt 2014

Vorgeplänkel der Olytour 2014

April : Letztes Jahr um diese Zeit hatten wir noch Eiszapfen an der Nase. 2014 meint es mit den Zweirädlern bisher sehr gut. Die erste grössere Ausfahrt in diesem Jahr sollte gleich mehrere Fliegen ins Jenseits befördern ( altdeutsch : mit einer Klappe schlagen). Zum einen wollten wir weitere Ecken im Harz erkunden, die wir den Teilnehmern der Olytour noch nicht gezeigt hatten. Wir wollten auch klären, ob es noch Schnitzel im entsprechenden Haus gibt. So am Rand haben wir dann auch noch ermittelt, welches Wetter-App das Bessere ist.

Zu Dritt sollte es am Samstag losgehen. Die beiden R1000SS der Cz´s waren auch bereit, obwohl die eine sich erst etwas zierte. Nudeln tat sie, nur zünden wollte sie nicht. Gepäck runter, die Gesichtsfarabe des Piloten nahm den Rotton der Verkleidung an und der Bock wurde aus der Startaufstellung zurück in die Garage geschoben.  Da springt das Luder plötzlich doch an. Mit einem Expresso in der Hand schauten wir uns das erneute Verladen an. Es ging dann doch los. Ach ja, Regenpelle hatten wir uns übergeworfen und erst in Salzgitter wieder eingerollt. Da war die Sonne dann auch schon ansatzweise erkennbar. Das Wetter wurde dann immer besser. Ums kurz zu machen, es blieb so. Wir sind nicht über die Bahn nach Süden, sondern mehr oder weniger über die Dörfer, sonst werden die Reifen immer so eckig wenn man nur irgendwelche A´s runterheizt.  Die Tour stand eigentlich schon fest und war ins Navi reingeklöppelt. Ich bin trotzdem noch nicht in jede Ecke der Funktionen des kleinen Zauberkastens eingedrungen, er hält immer noch einige Überraschungen für mich bereit. Der Kasten führt mich an den Anfang der Route, dann aber irgendwie nicht weiter. Paralell hatte ich das i-Phone mit Blitzer.de laufen und wurde über Knöpfe im Ohr entsprechend über Wegelagerei gewarnt. ( Anmerk d. R.: Geholfen hats nicht, mittlerweile hatten wir Post bekommen und 30,--€ für das Schlaglochstopfen an die Gemeinde Goslar überwiesen)

 

Die beiden R1000SS-Piloten wollten noch in die überheizten Kleinräume ( Fin: Sauna), so blieb die erste Teilstrecke der Tour doch sehr theoretisch. Der Abend klang mit div Schnitzelvariationen an einem Gespiel von Schierker Feuerstein aus. Jetzt weiss ich auch, dass das Hotel eine Bar hat ( mit Schierker drin). Um 23:00 war dann Schicht und die Augen zu.

 

Sonntag Morgen dringt was NICHT an mein Ohr. Getröpfel ! Gardine auf, Augen auch, ...blauer Himmel. Nach dem wieder reichhaltigen Frühstück gings auf Strecke. Erster Abzweiger in Bad Lauterberg zeigt uns eine geniale Strecke nach Sankt Andreasberg. Dann war die Strasse zu, Bauarbeiten. Also nix da mit Strecke testen. Da muss jetzt eine Alternativstecke her, sofern die Teertruppe bis zu unserer Tour nicht fertig ist. Wir werden die Anreise zur Haupttour nutzen und in Bad Lauterberg mal nachsehen, ob die fertig haben.

 

Also wieder eine Abkürzung genommen und das Torfhaus in den kleinen Kasten eingegeben. Die Alm war das Ziel, da gab es neben dem Becher " Ey,bleib mal wach", Weißwürste und Kaiserschmarn. Um kurz vor 13:00 machten wir uns auf dem Heimweg. Unsere Tour wird also spannend, weil wir die Strecke immer noch nicht genau kennen - wer will das schon - Verfranzen gehört auch dazu.

Die Oly-Tour 2014

Der Kalender sagt, dass es noch 14 Tage bis zur Tour dauert. Die Strecke steht fest ( wer gute Augen hat, kann hier drüber auch erkennen, wo es hingeht). Start und Ziel wird diesmal Bad Lauterberg sein. Viele Kurven und Bergauf und ab soll es gehen. Haltepunkte sind auch mit drin. Erster Stop ist die Bike Schmiede in Zilly. http://www.harzer-bike-schmiede.de/

 

Mittags machen wir einen Einkehrschwung auf dem Torfhaus. Den kennt man eigentlich vom Skifahren, schliesslich sind zum Essen in der Torfhaus Alm.

http://www.bavariaalm.de/

 

Bei Bad Grund gehts nach unten. Wir sind zwar noch nicht so runtergekommen, wollen uns dort trotzdem eine Tropfsteinhöhle ansehen.

www.hoehlen-erlebnis-zentrum.de

Tour 2014
Tour 2014

Wir sind wieder zurück. Keiner hat sich abgepackt, aber der Verbrauch an Kopfschmerztabletten brach einige Rekorde. Aber der Reihe nach. Die Gruppe war in diesem Jahr etwas kleiner als in 2013. 13 Köpfe insgesamt. Mit Andrea war  - soweit ich mich erinnere  - unsere erste weibliche Fahrerin ( GS1150 , Respekt) dabei. Wir sind von Tostedt also mit 6 Mopeds aufgebrochen. Natürlich hatten wir auf der Anfahrt nach Bad Lauterberg wieder Sonne.

Wir haben uns Zeit gelassen, ich selbst hatte die Gruppe in Celle auch kurz aus den Augen verloren, nix was uns aus der Ruhe gebracht hatte. Meine Mitfahrer tauchten dann doch wieder im Rückspiegel auf. In der Nähe von Braunlage mußten wir noch prüfen, ob die Strasse immer noch mit frischem Schwarz belegt wurde. Kein Problem, alle Sprerrungen waren weg, die Strasse hatte Grip und war offen. Am Hotel angekommen, trafen wir den Rest der Truppe und machten uns über das überschaubare Abendbüffet her. Das Anheben der Warmhaltebehältnisse brachte die ein oder andere Ernüchterung. Fast alles weg. Beim Umsehen wurde auch klar, warum. Der ganze Speisesaal voller Rentenbescheid-Besitzer. Bilder von Heuschreckenschwärmen in der afrikanischen Savanne schossen mir durch den Kopf. Gefolgt ( das durch den Kopf schiessen) von zu vielen Hefeweizen und diesem Klavierlack in Gläsern, dass die Harz-Bewohner, Schierker Feuerstein nennen. Komaartiger Schlaf folgte.

Kopfschmerz und sparsame Wortwahl bestimmten das Frühstück am Samstag morgen. Die älteren Herrschaften waren auch schon wieder im Speisesaal. Ich glaube, die waren gar nicht im Bett. Nach dem Büffet-Reste-Vertilgen, gings auf die Strecke, zunächst wie oben zu sehen ist. Das Wetter war super, nur auf dem Torfhaus war es recht frisch mit den 12 Grad. Vor der Mittagspause waren wir erst mal in Zilly. Zilly liegt nördlich von Wernigerode.  Die Bike-Schmiede hatte uns am Telefon und auch per Mail aber schon gesagt, dass sie keine Zeit für uns haben. Macht nix, dann legen wir uns eben an den Dorfweier, den es in Zilly gibt.

Als wir dann aber bei der Bike-Schmiede vorfuhren, waren schon 4 andere Biker und der Chef dort. Wir konnten auch durch das verspiegelte Visier sehen, wie dem Chef die Euroscheine durch die Augen rollten. Sein Termin rückte für die nächsten 2 Stunden in den Hintergrund und wir kriegten unsere Führung durch seine Scheune mit alten Motorrädern und allem was dazu gehört. Harley, Indian, EMW ( ist kein Schreibfehler, die heißen wirklich so und waren Ost-Kopien der Vorkriegs-BMW; nicht nur die Chinesen können das), Wanderer und viele Ost-Mopeds wurden uns näher gebracht. Nähergebracht hat er uns auch sein Unverständnis über die Wegwerf- /  Minderqualität- / Konsum- / Kaufrausch-Gesellschaft. Einiges war durchaus nachvollziehbar, was auch kopfnickenderweise von uns quitiert wurde. Teilweise hat er aber schon ganz schön ausgeholt. 3 mal erzählt hält aber auch nicht besser. Das die Winter im Harz lang und dunkel sein müssen, haben wir dann gesehen, als er uns das Panzerbike gezeigt hatte. Wer das Gefährt mal in Aktion sehen will, wird schon bei Youtube fündig. Das nenne ich mal aktive Abrüstung, hat die Schmiedetruppe, um einen 150Mioccm Motor mit 1000 PS alles drum und dran gebaut, was die russische Arme, die Volksarmee und andere grün-oliv Angezogenen, nicht mehr gebrauchen konnten. LED´s haben wir aber keine gesehen ( ist ein Insider).

Der Hunger kam und es zog uns zum Torfhaus, um die Bavaria Alm um einigen Kaffee, Suppe und Flammkuchen bzw. Weißwürste zu erleichtern. Einige meiner Mitfahrer wollten eine meiner Kopfschmerztabletten abhaben. Ich hatte schon gedacht, dass ich das einzige Weichei wäre. Scheinbar hatte jeder unserer männlichen Kollegen, Drogen eingeworfen um den Kater zu vertreiben.  Auf Grund der vorgerückten Zeit, haben wir die Tour um ca. 30 km verkürzt und auch die Höhlenbesichtigung ausgelassen. Die ganze Strecke ist wirklich zu empfehlen. Sehr viele Kurven, kleine Orte und viel Wald ( ist im Harz keine Seltenheit). In Altenau kommt uns an der Ampel ein etwas hecktischer Zeitgenosse entgegen und warnt uns vor den Blauen, die weiter oben mit Laser im Busch stecken. Gut so, weil mein BlitzerApp nix davon erzählt hatte.

Die Strecke, die sich die Kollegen für das Aufbessern der Staatskasse ausgesucht hatten, war auf 60km/h begrenzt. Wir sind demonstrativ mit 59km/h dran vorbei gefahren. Nicht heute und nicht mit uns. Wir hatten es sowieso nicht eilig. Ein letzter Kaffee und es ging zurück nach Bad Lauterberg. Dort warte dann die Abendverpflegung. Der Abend war allerdings weniger von Schnitzel und Schafskäse an Tomate geprägt, als mehr von der Extremausprägung einer ebenso blonden, wie ( anders kann ich das nicht beschreiben), stockdoofen Bedienung. Sie hat es nur der Tiefentspannung unserer Truppe zu verdanken, dass wir diese Lokalität nicht gleich wieder verließen. "Der Belgier" ist von unserer Liste schon gestrichen und bekommt von mir noch ein herzliches Hallo in einem der zahlreichen Bewertungsportale. Blöde Schnepfe.

Der Rest ist kurz erzählt. Alles ist heil geblieben, super ( !!!) nette Leute in der Truppe ( man sieht sich zu selten). Der Sonntag war von der Rückfahrt geprägt. Das Moped stand wieder in der Garage und es regnete. Also, alles richtig gemacht. Danke an alle Teilnehmer, dass was wieder grosses Kino.


Hier kommt 2015

Der Januar ist noch nicht mal halb vorbei und schon gibt es was. Die Termine für die neue Saison stehen schon fast. Zum einen für die Olympustour, aber vor allem für die BMW Days in Garmisch ( 3.-5.7.2015) Wir fahren hin. Diesmal zu viert. 2 werden sich ohnehin schon im Süden rumtreiben ( BMW GS-Tour). Andreas und ich werden am 2.7. in Richtung Süden aufbrechen.  Wir werden ca. 450km am ersten Tag fahren - möglichst auch mal abseits der Bahn.

 

Vorher wird aber die OlyTour 2015 stattfinden. Wir sind in diesem Jahr früh dran mit der Planung. Mehr kommt bald

 

Die Olympus Tour 2015

Die Tour der Leiden ?

So müßte für einige der diesjährigen Teilnehmer der Olympustour, die Überschrift lauten.  Mal  vorab. Die Tour wird auch in Zukunft Olympustour heißen, selbst wenn ein anderer Japanischer Hersteller mittlerweile in der Überzahl ist. Alle Rentner & Privatääääs mal nicht mitgezählt.

 

Also, Leiden. Heißt in dem Fall, dass man mit einen Supersportler ( Typ YamahaR1 oder BMW S1000RR) durchaus  einen Waldweg befahren kann. Kann, muss aber nicht.  Wie kam es überhaupt dazu oder „wie alles begann“.

 

Das Vorauskommando aus Micha, Eberhard und mir hatte das Hotel als Top bewertet und den Großteil der Strecke vorher abgefahren, aber eben DIESES  Waldstück ausgelassen.  Das rächte sich dann bei unserer Tour.

Es war soweit. Monatelange Planung, Karten und Kalender wälzen, Termine finden, Fahrer informieren, Hotel / Strecke aussuchen und verwerfen. Navidaten erzeugen, Headset und Navi koppeln und verstehen, dass es trotzdem nicht läuft. Am Ende war alles in Tüten und Tankrucksack oder so ähnlich. Am letzten Wochenende des April 2015 sollte es am Freitag wieder losgehen. Treffpunkt war der Zollenspieker an der Elbe. Wir wollten uns zu 8 auf den Weg nach Bützow machen.

Wir hatten auch diesmal 2 Neue dabei. Fred mit seiner R1 ( s.o. er flucht wahrscheinlich immer noch), wollte ohnehin erst Samstag zu uns stoßen. Katharinas 1200cc Bandit machte am Freitag erst mal auf Zicke und ließ sich erst durch einen freundlichen Mechaniker motivieren, dass die erste längere  Tour ganz nett werden könnte. Alle trafen also pünktlich ein, dass Wetter spielte mit, es ging also  Richtung Nord-Ost ( aber mehr Ost). Hinter Lauenburg wurde der Verkehr schnell weniger; das ist in MäcPom echt klasse.

 

Die Anfahrt verlief unspektakulär. Bis auf einen Kaffee / Kuchen / Spagettieis - Stop genossen wir den Beginn der Rapsblüte bei Sonnenschein. Beim Kaffeestop war schon aufgefallen, wie nett unsere Soliempfänger doch sind.  „Draussen nur Kännchen“ und ein Stück lecker“ Kuchen für 5,-- € begeistern auch den ärmsten Fahrer. Wir zogen zu Acht also weiter, vorbei am Schaalsee und quer durch den Schweriner See( ein Blick auf die Karte zeigt, dass das geht) .  Bützow  und das Abschlussbier war nicht mehr weit. Am Ende wurde es hügeliger und ich als Leithammel  hab etwas mehr am Gas gedreht, weil ich mal ein Stück neuer Strasse vor mir hatte.  Bei den Strassen in MäcPom gibt es alle Extreme.  Vom Model Panzerstrasse ( auf der sind schon die Russen nach Berlin gefahren, ok nicht dort, sonst wären die aus der falschen Richtung…..ist ja auch egal)  bis hin zu Super Rennpiste mit Unterfahrplanken, ist alles dabei.  Verkehrsberuhigt wird auch, vor allem in dem ein oder anderen Dorf und zwar mit Kopfsteinpflaster aus 1800ganzfrüher.

Ankommen, duschen und die erste Portion Schnitzel mit Spargel konnten kommen. Unser Hotelstandort, Bützow ist vor allem durch den Spargel bekannt. Der wird mit allerlei Zubehör an die Frau oder Mann gebracht. 100 Punkte an die Küche des Bützower Hofs.  Ok, einen Knast gibt es dort auch. Keiner wollte seinen Verwandten besuchen, insofern klang der Abend mit 2 regionsnahen Obstlern aus.

 

Zwischendurch erreichte uns eine Nachricht von Matthias, der in der Firma ( die steht in Hamburg) ratlos neben seiner BMW stand. Auch 6 Zylinder nützen mal gar nix, wenn die nicht irgendwie Vortrieb erzeugen.  Die Maschine zuckte kein bisschen. Der freundliche Mitarbeiter der BMW Hotline schon mehr und zwar mit den Schultern. Drum schickte er einen Abschlepper. Leider einer weniger. Es gingen noch einige Kommentare hin und her, die ich hier aber nicht weiter ausführen will ( Finger in die Wunde). Nur so viel. Lieber ein Moped auf Kopfsteinpflaster als auf dem BMW-Abschlepper. Wie wir mittlerweile wissen, wars eine Kleinigkeit, wie immer bei sowas. Wenn der Motor explodieren würde, wüßte der Fahrer wenigstens wie er dran ist. Aber so. Blöder Starterknopf, der dem BUS System mal die Zunge raus gestreckt hat. „Du kommst hier nät weg“

Matthias muss dann auf einen neuen Anlauf warten.

 

Das bei dem ein oder anderen der Mitstreiter die Uhr defekt war, merkten wir amnächsten Morgen. Wir kamen  ( Schreiberling nebst Gattin) pünktlich um 08:30 wie angekündigt zum Frühstück. Wir sahen gerade, wie das 2te Brötchen zerteilt wurde. Rührei war schon aus….den Trick merkt ich mir. Sharp kommt immer um  08:30. Das ist Fakt.

 

Die App des Tages hieß „Regenradar“.  Den wollten wir in jedem Fall umkurven. Hat auf unserer 250km Schleife auch fast immer geklappt.  Aufrödeln und locker losfahren war für ca. 10:00 angesetzt. Vorher wurde die Gruppe durch Fred verstärkt, der mit schon genannter R1 die Kurven von MäcPom angehen wollte. Sein Fazit seines Tages. Wie oft kann Mann sich an einem Tag täuschen?  Oft, ganz oft.  Es ging noch ganz gut los, gemäßigtes Tempo, mehr durch die Buckelpiste, als durch die Tourleitung.  Das Navi machte seinen Job und führte uns ohne grosse Verzögerungen zum Mittagsstop durch die schöne Gegend. Wie grün hier..sonst aber auch recht einsam.  Drum schauen die Bewohner wohl auch immer so, wie sie schauten.  Wenn man da wohnt, würde ich vermutlich auch so schauen.

Das Mittagsziel erreichten wir mit dem 12:00 Gongschlag.  Pünktlich setzte 5 vor 12:00 der Regen ein. Den haben wir dann im Golf-Club mal schön ausgesessen. 

Also wieder mal was essen. Wenn ich im Ausland bin, versuche ich auch typische Gerichte zu vertilgen. Es mußte also eine Soljanka sein. War ganz lecker. Die Bedienung freute sich dann auch irgendwann, dass sie es mit 18 unerwarteten Gästen – die natürlich alle supernett waren – zu tun hatte. Tipp natürlich inkl.

 

Mit vollem Magen gings weiter in Richtung Teterow ( alle Orte enden hier mit „ow“) Warum eigentlich?  Das kommt von den Slawischen Eroberern, die fanden das irgendwie cool. Gewußt ? 

Auf dem Weg nach Teterow kommt mir ein Kfz mit blinkendem Fernlicht entgegen.  Oh, eine Abziehstation mit blauer Besatzung voraus.  Mein Navi sagte mir, dass ich 60km/h fahren dürfte. Also runter auf 55 und auf die Laserpistole zufahren. Der Sheriff drehte sich frustriert zur Seite, ich hab noch nett gewunken und nix wars mit Kasse machen.  Blitzer.de hilft bei sowas auch ungemein.

 

In Teterow war eine Strasse gesperrt, aber gut umgeleitet. Es konnte also weiter gehen. Irgendwie war der Wiedererkennungswert der Strecke aber weg. Hier war ich noch nie…Das Navi wollte links rum, einen kleinen Hügel hoch. Da mußte der Fuss mal kurz raus, damit ich meine K nicht doch noch auf die Seite lege. Blöder Split. Der ein und andere meiner Verfolger hatte den gleichen Spaß. Soll mal keiner behaupten, dass die Fahrt langweilig war. Als dann die nächste Strasse in Sicht kam, wußte ich ganz genau, dass ich dort noch nie war. Sowas hatten wir noch nicht gesehen.  Die Piste bestand aus 2 Betonstreifen, jeder ca. 30 cm breit. In der Mitte hatte ich die Natur alles zurück erobert, sprich dort war ein Grasstreifen. Lenker gerade und fahren.  Alle meisterten auch diese Einlage.  Aber dann.  Aus den Streifen wurde wieder Asphalt, dafür wurde es sehr grün. Wie jetzt !? Waldweg. Immer mehr Löcher und auch Sand. Ich glaubte div Schreie von hinten zu hören. Hör weg, fahr. Das Navi zeigte einen Ausweg…in ca. 3km. Ach Du Sch… Ich sah mich schon über einem Zaun hängen und Kloppe von R1- / S1000RR-Fahrern ( nebst Sozia) kriegen.  Der Wald war dann auch irgendwann zu Ende, gefühlt nach 4 Stunden.  Statt das ich jetzt abhaue, haben wir erst mal angehalten.

Allerlei zustimmende Kommentare, wie : „...was für eine schöne Strecke, so viel Natur und die niedlichen Tiere…..“  drangen in meinen Helm. Den hatte ich sicherheitshalber mal aufbehalten.

 

Gerettet hat mich dann ein Ureinwohner, der mit seinem Gelände-Kfz in sein Grundstück wollte. Er hat die Truppe von mir abgelenkt. Wir hatten seine Zugbrücke doch glatt zugestellt. Statt aber höflich um Einlaß zu bitten, hupt der Depp. Wenn man da wohnt, muss man auch so in die Gegend schauen.  Ach ja, hatten wir schon.  Es ging dann auch irgendwann weiter. Die Strasse wurde wieder besser, der Waldweg war „verdrängt“, nicht vergessen.

Über eine Schleife von Güstrow nach Schwaan ging es zurück nach Bützow. Die Tour war zu Ende, wir auch. Fred und Walter kaufen sich jetzt Stollenreifen, einige haben die Comfort Einstellung der Mopeds sehr genossen.  Müde, aber glücklich waren wir wieder am Hotel.  Nach einer weiteren Portion Spargel mit lecker Steak, 3 weiteren Obstlern mit Schwarzbier ( bei mir zumindest), wurde Volkmar schliesslich doch noch überzeugt, dass er demnächst einen Thermomix haben muss.  Ich könnte jetzt noch 3 Seiten über die Vorzüge dieser Maschine schreiben. Bedenke. Meine liebe Frau und ich haben erst den Thermomix gekauft und dann über ein neues Motorrad gesprochen. Merks selbst !  Es ging dann doch recht früh ins Bett. 

 

Sonntag wurde schnell gepackt und pünktlich um 08:30 gefrühstückt. Einige wenige hatten pünktlich wieder nicht verstanden, grins.  Auschecken und alle umarmt, die sich hier verabschiedeten. Es bestand Einigkeit darüber, dass es die beste Tour aller Zeiten war, vor allem wegen der Teilnehmer.

 

Unsere Sozias sprangen in die Autos und machten sich direkt auf dem Weg nach Hause.  Wir Mopedfahrer wollten ohnehin noch in Richtung Norden über Wismar nach Boltenhagen. Damit umkurvten wir auch gleich ein riesengrosses Regengebiet. In Wismar wurde ein Fischbrötchen / Kulturstopp eingelegt. Das ich 1h nach dem Frühstück der Einzige war, der ein Backfisch Brötchen vertilgt hat, spricht mal wieder für meine Verarbeitungsgeschwindigkeit von Futter.

 

Wir liefen also erst mal durch Wismar und glaubten die 4m Strasse / Hauswand zu erkennen, die mit dem jeweiligen Soli-Zuschlag MEINS ist. Am Dom, vielmehr den Resten, zog eine Skulptur unser Interesse auf sich. Figuren beim Tauziehen. Was passiert ist klar. Wir zogen mit.  Nach dieser Fitnesseinlage gings zurück zum Hafen, wir wollten weiter.

 

Der Mittagsstopp am Schaalsee fiel wegen Regen aus. Die haben eine tolle Terrasse, die bei Regen aber den Reiz verliert. Das Ziel heben wir uns für später auf.  Eisdiele in Ratzeburg war das neue Ziel. Dort angekommen, wußten wir nicht so recht, wo wir die fahrbaren Untersätze abstellen konnten. Ich fand einen Parkplatz, einige der Kollegen wollten sich vor der Segelschule stellen. Wollten…der Vollhonk von Besitzer gab unaufgefordert die Parkgebühren der örtlichen Behörden zum Besten.  Ich hatte nicht übel Lust dem Kerl en Loch in sein Boot zu treten. Ja,ja Toleranz in Deutschland. Da auch hier der Klügere nachgab, parkten wir um. Beim Eintreten in die Eisdiele, sahen wir dann auch schon die Ordnungshüter vorbei fahren. Zufall oder Anruf des Jollenhonks ? Egal. Auch den Schauer haben wir bei Kuchen und Kaffee ( Tasse, weil drinnen) ausgesessen.

 

Wir teilten uns nun noch weiter auf. Walter und Eberhard bogen dann auch irgendwann ab. So konnten Michael und ich den Platzregen auf den letzten 50 km in vollen Zügen genießen. Die Erkenntnis dieses letzten Abschnitts war auch eindeutig. Michael freut sich wie ein Schnitzel, wie dicht seine Klamotten sind und ich finde fahren im Regen einfach nur Sche…..

In diesem Sinne. Vielen Dank an alle Mitfahrer. Das war grosses Kino. Gern immer wieder und viel öfter.